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Sturm: Eine Entwicklung "wieder Richtung Heimmacht"

Die "Blackies" treffen am Sonntag auf Meistergruppen-Außenseiter Hartberg. Unterschätzen werde man den Gegner aber nicht.

Sturm: Eine Entwicklung "wieder Richtung Heimmacht" Foto: © GEPA

Sturm Graz ist am besten in die Meistergruppe der ADMIRAL Bundesliga gestartet und greift nach dem Titel-Hattrick.

Die "Blackies" sind nach drei Runden der Meistergruppe als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. Das Lachen von der Ligaspitze ist die Belohnung.

"Wir haben uns in eine sehr positive Position gebracht, haben auch eine stabile Leistungskurve und die Entwicklung geht auch wieder Richtung Heimmacht", sagte Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch vor dem Duell mit dem TSV Hartberg am Sonntag (14:30 Uhr/LIVE-Ticker).

Vier-Punkte-Polster soll gehalten werden

Im steirischen Duell mit dem TSV Hartberg, dem großen Außenseiter in den Top sechs, will der Meister den nächsten Schritt setzen und zumindest den Vorsprung von vier Punkten wahren.

Im Vergleich zum 2:0 bei Rapid, das einen "Extra-Push" gegeben habe, erwarte sein Team ein "komplett anderes" Spiel. "Wir werden mehr Ballbesitzphasen haben als in den letzten Spielen, müssen da gute Optionen mit dem Ball finden, aber auf eine gute Restverteidigung achten, denn Hartberg lauert auf Konter", erläuterte der 34-Jährige an seinem Geburtstag.

"Kite" is back

Da die Hartberger die wenigsten Gegentore der Liga kassiert haben, bezeichnete Ingolitsch die Partie als die "vielleicht schwierigste" in der Meistergruppe. "Mehrere Wochen" verzichten muss er auf Mittelfeldspieler Filip Rozga (alle Infos>>>). Dafür wird der Torschützenlisten-Führende Otar Kiteishvili in die Startelf zurückkehren. "Er kann enge Spiele mit magischen Momenten entscheiden."

Zu überwinden gilt es mit Ammar Helac den Ersatztormann des TSV, da Tom Ritzy Hülsmann wie auch Abwehrchef Lukas Spendlhofer gesperrt ist. Helac erwartete ein "richtig geiles Spiel".

Man wolle die Grazer ärgern und Zählbares mitnehmen. Das gelang bei beiden 0:1-Niederlagen in dieser Saison noch nicht. "Sturm ist die einzige Mannschaft, die uns im Grunddurchgang zweimal bezwingen konnte. Zwei Niederlagen, die uns noch immer ärgern, weil sie beide erst spät gefallen und aus unserer Sicht unverdient waren", sagte TSV-Coach Manfred Schmid. Sein Team ist gegen Sturm elf Duelle sieglos.

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