Stöger: "Fragen schwierig zu beantworten"

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Mit Peter Stöger hat sich die Wiener Austria bei der Suche nach einem Nachfolger für den abgewanderten Christian Ilzer für eine interne Lösung auf der Trainer-Position entschieden.

Es hätte viele Anfragen von Trainern gegeben, betont Stöger bei seiner Antritts-Pressekonferenz. "Das zeigt, dass Austria Wien international noch immer eine sehr gute, spannende Adresse ist, um im sportlichen Bereich zu arbeiten.

Allerdings sei man bei den Gesprächen mit Trainer-Kandidaten immer wieder zu Fragen gekommen, "die für uns schwer zu beantworten waren und sind. Es geht da um Fragen der Planbarkeit. Wir haben die Covid-Situation, die wir nicht einordnen können. Sie wissen, dass wir in Gesprächen mit strategischen Partnern sind. Das kann schneller gehen, kann aber auch länger dauern."

"Kaum Zugeständnisse" für Kader-Umbau

Im Moment sei es schwierig zu sagen, ob und wie sich der Kader in den nächsten tagen und Wochen verändern wird: "Wir können kaum Zugeständnisse machen, dass sich beim Kader etwas komplett ändert."

Auch das Thema Vertragslaufzeit sei aufgrund der Gegebenheiten schwierig gewesen:" Die langfristige Planbarkeit ist in Zeiten wie diesen schwierig. Letzten Endes haben wir uns dann zu dieser Veränderung entschieden."

Stöger: "Ich kenne die Problematik"

Der Meistermacher von 2013 sieht in der aktuellen Situation klare Vorteile in seiner neuen Funktion: "Ich kenne den Klub gut, ich kenne die Problematik. Viele dieser Probleme habe ich im letzten Jahr kennengelernt."

Vor einem Jahr sei es die richtige Entscheidung gewesen, in den Vorstand zu gehen: "Und ich glaube, dass es für den Verein jetzt die beste Lösung ist, das in Personalunion zu machen."

Komplexe Entscheidung bei Trainerteam

Noch nicht fixiert ist das Trainerteam, mit dem Stöger zusammenarbeiten wird. "Wir hatten auch die Überlegung, das erst zu präsentieren, wenn das gesamte Trainerteam steht. Dazu hätten wir auf Zeit spielen können und sagen: Wir sind noch in Gesprächen. Das ist aber nicht unserer und vor allem nicht mein Stil. Ich wollte nicht lügen", erklärt der 54-Jährige.

Wie sein Team ausschauen soll, ist für ihn aber klar: "Es werden zwei Fußball-Assistenten kommen. Dazu ein Athletik-Coach und ein Torwart-Trainer."

Es sei eine komplexe Entscheidung, bei der viele Faktoren zu berücksichtigen sind: "Es gibt viele qualifizierte Personen, denen ich zutraue, dass sie in der Zusammenarbeit mit mir gut funktionieren."

Austrias Ikone Herbert Prohaska ruft in dessen Kolumne in der "Kronen Zeitung" seinem ehemaligen Schützling bereits zu: "Stöger braucht jetzt Männer um sich herum, die durchaus auch Freunde sein können. Ex-Austrianer mit an Board zu haben, das kann auf keinen Fall schaden!" Feiert vielleicht gar FAK-Legende Andy Ogris bald wieder ein violettes Comeback als Assistent-Coach?

In die Trainingsarbeit will sich Stöger aktiv einbringen. Er gehe davon aus, bei allen Trainings dabeizusein. "Es kann aber sein, dass ich als Vorstand das eine oder andere Mal bei anderen Terminen sein werde. Daher werden die Leute im Team die Kompetenz haben, auch Trainings zu leiten."

Textquelle: © LAOLA1.at

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