"Es war wirklich ein goldener Oktober. Die Mannschaft wird durch Siege nicht zufrieden. Sie kriegt Selbstvertrauen, ein breite Brust und wird immer hungriger nach Erfolgen", ist der Steirer begeistert von der aktuellen Form seines Teams.
Hungrig ist auch wieder Jakob Jantscher, der aufgrund von Wadenproblemen länger pausieren musste, am Sonntag aber den ersten Treffer in dieser Saison markieren konnte.
"Ein Tor tut immer gut, aber wichtig ist, dass wir das Spiel gewonnen haben, dass wir dran bleiben, den Flow mitnehmen. Wir haben viel Selbstvertrauen, jetzt schauen wir, dass wir am Donnerstag nachlegen", so der beste Spieler der vergangenen Bundesliga-Saison.
Ilzer hat für Midtjylland die Qual der Wahl
Dann hat auch Christian Ilzer wieder die Qual der Wahl, drängen sich doch gleich einige Spieler mit Top-Leistungen für einen Startelfeinsatz auf. "Wir haben eine unglaubliche Bank", weiß Ilzer.
Trotz des einen oder anderen Aufalls sehe der Sturm-Trainer seine Mannschaft für den Jahresendspurt gut gewappnet: "Meine Spieler sind jetzt einfach in dem Rhythmus drinnen. Ein Spieler, der international spielt, der muss unbedingt drei Spiele in der Woche haben. Hat er nur zwei, darf er sich nicht wohlfühlen. Ich denke, da kommen wir immer mehr zu diesem Zustand."
Also alles angerichtet für Midtjylland? Es sieht ganz danach aus. Ein Punkt würde den Grazern bereits reichen, um den Aufstieg in die K.o.-Phase der Europa League zu fixieren. Wer die "Blackies" aktuell verfolgt, der weiß aber, dass sie auch in Dänemark voll auf Sieg gehen werden.
"Wir haben in den letzten Wochen bewiesen, dass wir einen guten Kader haben, viel Selbstvertrauen haben, viele Spiele ungeschlagen sind, deswegen strotzen wir vor Selbstvertrauen und werden am Donnerstag alles versuchen, um den Punkt zu holen oder das Spiel zu gewinnen", so Jantscher.