Edlinger: Liste Schmid hat keine Ahnung von Rapid

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Der Präsidentschafts-Wahlkampf beim SK Rapid bringt nun sogar Ehrenpräsident Rudolf Edlinger dazu, sein Schweigen in der Öffentlichkeit zu brechen.

Der 79-Jährige, unter dessen Führung Rapid die letzten beiden Meistertitel errungen hat, gibt an, sich Sorgen um die Grün-Weißen zu machen. "Von der Grundphilosophie der Demokratie ist es richtig, dass ein Mitgliederverein aus zwei Listen wählen kann. Aber es gibt bei Rapid so eine Dynamik, die in einem "Wahlkampf" ausartet und Wunden geschlagen werden, die dem Verein nicht dienen", sagt Edlinger im "Kurier"-Interview.

Der Ehrenpräsident, der das Zepter 2013 an Michael Krammer übergeben hat, spricht sich klar für Martin Bruckner als nächsten Präsidenten aus. "Mir geht es um Kontinuität, Respekt vor unserer großen Vergangenheit und Innovation. Das ist sowohl personell wie inhaltlich bei der Liste Bruckner ganz sicher besser erfüllt."

Edlinger: "Rapid ist nichts für Glücksritter"

Von der Liste Schmid kenne er nur zwei Personen, sagt Edlinger, aber genau das sei Teil des Problems. "Diese Liste hat kaum Erfahrungen mit der Führung eines Fußballvereins, geschweige denn Rapid. Deshalb erscheint mir das Risiko unter einem Präsidenten Schmid zu groß." Er habe mitbekommen, "dass es bei dieser Liste Kandidaten gibt, die nicht einmal unseren Vereinsgründer benennen können. Die Beziehung zu unserer großartigen Geschichte vermisse ich. Das tut mir im Herzen weh".

Edlinger betont, die Liste Schmid nicht persönlich angreifen zu wollen. "Diese Leute sind ja in der Wirtschaft erfolgreich. Aber sie haben keine Ahnung von Rapid."

Der Ehrenpräsident würde sich freuen, wenn nach seinen Aussagen nun "alle nachdenken und die Wahl nicht mit Floskeln gewonnen würde. Rapid ist nichts für Glücksritter. Ich würde es sehr bedauern, wenn diese den Verein übernehmen".

Textquelle: © LAOLA1.at

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