Die "Wikinger" reiten auf der Erfolgswelle!
Dank einer effizienten Leistung feierten die Innviertler einen 3:1-Auswärtserfolg beim LASK und damit den dritten Derby-Sieg binnen einer Woche (zum Spielbericht>>>).
Nur vier Tage nach dem knappen 1:0-Cuperfolg bei Union Gurten und eine Woche nach dem ersten Ligasieg bei Blau-Weiß Linz durfte die Senft-Truppe in der Raiffeisen Arena über den nächsten Erfolg jubeln. Trotz der Euphorie sind die Oberösterreicher allerdings realitätsbewusst, die Zielvorgabe bleibt die gleiche wie vor Saisonbeginn.
Senft nach Derby-Sieg: "Nicht alles Gold, was glänzt"
Denn besonders in den ersten 20 Minuten brachte der LASK die Defensive der Innviertler oftmals in Bedrängnis. Mit fortschreitender Spieldauer kämpften sich die Rieder immer besser in den Schlagabtausch.
"Der nächste Derby-Sieg ist unglaublich, aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Wir haben allerdings mit unserer Widerstandsfähigkeit auf unserer Art und Weise das Spiel bestritten und den Derby-Fight für uns entschieden", betont Ried-Coach Maximilian Senft.
Mit dem zweiten Ligasieg in Folge haben Oberösterreicher nun bereits sieben Punkte aus fünf Partien gesammelt. Dennoch bleibt das Saisonziel mit den Klassenerhalt ganz klar definiert.
"Wir stehen weiterhin für Bodenständigkeit und halten die Füße still. Wir wissen nämlich, wer wir sind, aber wir wissen auch, was wir können", fügt Senft hinzu.
Doppelpacker Grosse: "Man kann sich nicht Schöneres vorstellen"
Besonders für einen Akteur ist der Auswärtssieg ein ganz spezieller. Mark Grosse bejubelte nämlich nicht nur seinen ersten Treffer in der Bundesliga, sondern schnürte sogar noch vor dem Pausenpfiff einen Doppelpack.
"Man kann sich nichts Schöneres vorstellen, als in Linz zu gewinnen. Nun haben wir die Eingewöhnungsphase nach dem Aufstieg geschafft und sind in der Liga voll angekommen", so der Ried-Akteur.
Auf einen Heimsieg warten die Rieder allerdings noch. In zwei Wochen, nach der Länderspielpause, bekommt die Senft-Truppe gegen den TSV Hartberg die nächste Chance, auch vor heimischer Kulisse zu gewinnen.