Rapid: Kühbauer hofft auf Alar-Abgang

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Der SK Rapid Wien startet am Donnerstag in die Vorbereitung für die neue Saison.

Mit dabei ist auch Stürmer Deni Alar. Der 29-jährige kehrte bekanntlich letzten Sommer von Sturm Graz nach Hütteldorf zurück, blieb in der abgelaufenen Spielzeit jedoch vieles schuldig. Es ist kein Geheimnis, dass Rapid den zweifachen Teamspieler trotz Vertrag bis 2022 gerne in diesem Sommer verkaufen würde.

Bei einem Pressetermin wünscht sich Trainer Didi Kühbauer neue Offensiv-Kräfte und gibt ehrlich zu: "Momentan haben wir nur zweieinhalb Stürmer, wobei ich bei Deni Alar schon hoffe, dass er den Verein noch verlassen wird."

"Es nützt nichts, wenn Spieler da sind, die in meinen Planungen wenig Chancen haben", so Kühbauer.

Aktuell spielt Alar also keine Rolle in den Planungen des Trainerteams, wenngleich Kühbauer klar zu verstehen gibt: "Wenn er hier bleiben würde, würde er trotzdem seine Chance bekommen."

"Als Fußballspieler, und das sagt ja schon der Name, willst du immer Fußball spielen", stellt er jedoch die Sinnfrage, ob ein Verbleib Alar glücklich machen würde.

Bislang soll es nur ein Angebot vom ungarischen Erstligisten Puskas FC für den Stürmer gegeben haben, dieses soll allerdings der Spieler abgelehnt haben.

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Systemumstellung geplant

Neben der Zukunft von Alar gibt es auch ein weiteres wichtiges Thema in der Saisonvorbereitung der "Grün-Weißen". Kühbauer verrät, dass eine Systemumstellung geplant ist.

"Das System, was wir letzte Saison gespielt haben, hat sehr gut funktioniert. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir auch ein anderes eintrainieren sollten. Denn in Wahrheit ist es so, dass wir auch die Möglichkeit haben sollten, mit zwei Stürmern zu spielen", erklärt der 48-Jährige.

Eine defensive Dreierkette will er zudem nicht ausschließen: "Man kann auch Dreierkette mit zwei Stürmern spielen. Es ist mehr eine Interpretation der Spieler. Man muss vorgeben, was zu tun ist, was sie defensiv leisten müssen und was sie offensiv machen sollen. Wie sie das umsetzen, ist das Entscheidende."

So helfen die Neuzugänge

Mit Thorsten Schick (von YB Bern) und Taxiarchis Fountas (St. Pölten) hat Rapid bereits zweimal am Transfermarkt zugeschlagen. Kühbauer ist zufrieden: "Beide sind schnelle Spieler, die braucht man unbedingt. Beide sind technisch beschlagen. Sie werden uns beide helfen, auf jeden Fall."

Speziell die Variabilität von Schick beeindruckt den Coach: "Schick kann auf der rechten Seite alles spielen. Er kann in der Verteidigung spielen, bei einem 3-5-2 kann er Rechtsaußen spielen und er kann am Flügel spielen."

Dennoch wünscht sich Kühbauer noch weitere Spieler, ist sich aber auch bewusst, dass wohl zuvor Spieler den Verein verlassen müssen. Kein Thema mehr dürfte wohl Sasa Kalajdzic von der Admira sein: "Meine Informationen sind so, dass er andere Klubs im Visier hat."

Dass es sich bei den Abgänge auch um Stammspieler handeln kann, ist Kühbauer bewusst. Zuletzt wurde beispielsweise Linksverteidiger Boli Bolingoli mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht (Alle Infos>>>). "Wenn der Preis stimmt, kann man über jeden Spieler diskutieren. Wenn wir ihn nicht ziehen lassen, glaube ich nicht, dass man noch viel von ihm bekommt. Man muss clever genug sein und sich das durch den Kopf gehen lassen", will der Trainer keinen Spieler gegen seinen Willen beim Verein halten.

Textquelle: © LAOLA1.at

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