Rapid verpflichtet Altach-Verteidiger Galvao

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Der SK Rapid gibt wenige Stunden nach dem Wechsel von Maximilian Wöber zu Ajax Amsterdam einen Ersatzmann bekannt.

Wie sich bereits angebahnt hat, kommt der Brasilianer Lucas Galvao vom SCR Altach. Der 26-jährige Defensiv-Allrounder unterschreibt einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2020.

"Ich bin überzeugt, dass er uns sehr schnell helfen und auch gut in unsere Mannschaft passen wird", wird Sportdirektor Fredy Bickel zitiert.

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

"Wir haben Galvão schon seit geraumer Zeit auf unserer Liste und sind schon länger mit ihm, aber auch den Verantwortlichen des SCR Altach, denen ich für die stets fairen, wenn auch harten Verhandlungen danken möchte, im Gespräch. Er ist ein bereits gestandener Spieler, der sowohl auf der linken Außenbahn in Abwehr und Mittelfeld, aber auch in der Innenverteidigung einsetzbar ist."

Sportlicher Verlust, aber finanzieller Gewinn für Altach

Galvao kennt die Bundesliga mit Altach bereits seit 2015 und spielte davor für Austria Lustenau. Nun nimmt er seine neue Aufgabe bei den Hütteldorfern mit der Rückennummer 3 in Angriff. In der Bundesliga absolvierte der Samba-Kicker 45 Spiele für Altach, zudem sieben Einsätze in der Europa-League-Qualifikation.

Aufgrund eines längerfristigen Vertrags musste Rapid für ihn jedoch tief in die Tasche greifen. Kolportiert werden rund 800.000 Euro. Ein gutes Geschäft für die Vorarlberger, die dadurch jedoch auch einen ihrer Leistungsträger verlieren.

Deshalb stellt Sportdirektor Georg Zellhofer unmissverständlich klar: "Wir verlieren mit Lucas Galvao einen sehr wertvollen und universell einsetzbaren Spieler. Wir haben uns sehr lange um einen Verbleib bemüht, wollen dem Spieler aber den nächsten Karriereschritt nicht verbauen."
Galvao selbst meint: "Die Entscheidung zu einem Wechsel ist mir am Ende sehr schwer gefallen. Ich hatte hier in Altach eine tolle Zeit und bin zu einem Bundesligaspieler gereift. Ich danke dem Club für die Chance und allen beteiligten Personen für die professionelle Arbeit in den letzten beiden Jahren."


Textquelle: © LAOLA1.at

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