Rapid verlängert mit Geschäftsführer Sport Barisic

Rapid verlängert mit Geschäftsführer Sport Barisic Foto: © SK Rapid
 

Der SK Rapid und Geschäftsführer Sport Zoran Barisic verlängern ihre Zusammenarbeit!

Wie die Hütteldorfer am Donnerstag bekanntgeben, wurde das Arbeitspapier des 50-jährige Wieners vorzeitig bis 2024 verlängert. Barisic, der auch schon als Spieler und in diversen Trainerrollen für den Verein tätig war, füllt seine Rolle seit Mai 2019 aus. Der Vertrag des Rapid-Urgesteins wäre ursprünglich im Sommer 2022 ausgelaufen.

"Zoran Barisic hat vom ersten Tag an mit großem Einsatz und höchster Professionalität seine Aufgaben erfüllt und viele Kritiker, die ihm diesen Job nicht zutrauten, Lügen gestraft", wird Rapid-Präsident Martin Bruckner in der Aussendung des Vereins zitiert.

"Er ist ein wesentlicher Faktor, dass es für uns nach den gerade sportlich so schwierigen Phasen in den Saisonen 2016/17 und 2018/19 wieder kontinuierlich bergauf geht. Zoki ist nicht nur ein echter Rapidler, sondern ein hervorragender Fachmann und vorbildlicher Teamplayer, der auch mit seiner sozialen Kompetenz ein enorm wichtiger Bestandteil unseres Vereins ist", so der Rapid-Boss weiter.

"Ich möchte mich bei Präsident Martin Bruckner und seinem Team für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken und bin stolz, dass ich diese wichtige Aufgabe bei meinem Herzensverein über den ursprünglichen Vertragszeitraum hinaus ausüben kann", freut sich Barisic. "Wir wollen die bisherige gute Arbeit nicht nur fortsetzen, sondern weiter verbessern."

Barisic trotz Corona-Herausforderung optimistisch

Kontinuität war Rapid-Präsident Bruckner im Zusammenhang mit dem Posten des Geschäftsführers Sport ein Anliegen, die Vertragsverlängerung daher naheliegend.

"Meine Präsidiumskollegen und ich haben schon vor der Wahl betont, dass wir für Kontinuität stehen und daher ist die vorzeitige Verlängerung des Vertrages mit einem nun auch international sehr angesehenen Experten wie Zoran Barisic nur eine logische Folge. Ich freue mich, dass wir uns rasch und völlig unkompliziert auf diese langfristige Fortsetzung unserer Zusammenarbeit einigen konnten", so der Rapid-Boss, der den Verein auch in Corona-Zeiten in guten Händen sieht.

"Barisic hat bereits jetzt gemeinsam mit seinem Team im sportlichen Bereich große Fortschritte zu verantworten und in bester Zusammenarbeit mit seinem Geschäftsführerkollegen Christoph Peschek den SK Rapid bisher auch wirtschaftlich so gut es möglich ist für die mehr als herausfordernde Phase der Corona-Pandemie aufgestellt", so Bruckner weiter. Der Rapid-Präsident zeigt sich erfreut, dass Barisic, der einen "hervorragenden Ruf auch in der Funktion eines Geschäftsführer Sport erworben hat", langfristig an den Verein gebunden werden konnte.

Barisic selbst rechnet damit, dass Rapid die aktuelle globale Krise ohne Schaden übersteht. Im Gegenteil: "Die aktuelle und durch die Corona-Pandemie verursachte Situation ist mehr als herausfordernd, aber ich bin optimistisch, dass wir diese Krise nicht nur überstehen, sondern darüber hinaus auch gestärkt daraus herauskommen", so der 50-Jährige, dessen Team in der Bundesliga Rang zwei belegt.

"Zoki trägt Rapid-DNA in sich"

Geschäftsführer-Kollege Christoph Peschek zeigt sich laut Aussendung naturgemäß ebenfalls erfreut über die Vertragsverlängerung von Zoran Barisic.

"Es ist eine sehr gute Nachricht für den SK Rapid und freut mich sehr, dass sich Präsident Martin Bruckner und das Präsidiumsteam mit Zoki Barisic auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit einigen konnten. Ich schätze die sehr gute Zusammenarbeit enorm, denn Zoki ist ein Fußball-Fachmann mit enormen sozialen Kompetenzen, trägt die Rapid-DNA in sich und wir funktionieren als Team und ergänzen uns mit unseren Stärken perfekt", so Peschek, der überzeugt sei, dass die Klub-Führung "das grün-weiße Schiff gemeinsam erfolgreich in die Zukunft führen" würde.

Zoran Barisic durchlief als Spieler den Rapid-Nachwuchs und absolvierte zwischen 1993 und 1996 98 Pflichtspiele für die Hütteldorfer. Mit Rapid wurde er einmal Meister, Cup-Sieger und zog 1996 ins Finale des Europapokals der Pokalsieger ein. Nach seiner aktiven Laufbahn kehrte Barisic zu Rapid zurück, wo er von 2006 bis 2009 Co-Trainer von Peter Pacult war und von 2011 bis 2013 die zweite Mannschaft des SK Rapid betreute.

Nach einem Intermezzo als Interimstrainer im Frühjahr 2011, übernahm Barisic den Posten als Cheftrainer knapp zwei Jahre später von Peter Schöttel. Im Juni 2016 musste er nach etwas mehr als drei Jahren seinen Hut nehmen und war vor seiner Rückkehr nach Hütteldorf in der Türkei und Slowenien tätig.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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