Kühbauer: "Machen den Wahnsinn nicht mit"

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Trainer Didi Kühbauer ist die Ruhe selbst - das war nicht immer so.

Aktuell ist er beim SK Rapid jedoch derjenige, der Tatendrang und Optimismus ausstrahlt und die Ruhe selbst ist.

Druck macht er keinen, auch nicht auf Sportchef Fredy Bickel, weil noch immer kein neuer Stürmer da ist. Bei Neuzugängen setzt Kühbauer nämlich Prioritäten, wie er im "Kurier" verrät: "Ich will Mentalität und wissen, was ich auf jeden Fall kriege. Dazu hätte ich gerne, dass mich der Spieler später positiv überraschen kann. Aber eine gewisse Leistung muss garantiert sein."

Bei den aktuellen Kandidaten für den Angriff sind sich alle einig, dass diese Rapid weiterhelfen können.

Neue Situation für Kühbauer bei Rapid

In der Pole Position steht weiterhin Admira-Youngster Sasa Kalajdzic, bei dem sich die Verhandlungen mit den Südstädtern spießen. Laut Spielerberater sei man gar nicht so weit auseinander, Bickel sah das zuletzt anders.

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Die Admira treibt den Preis hoch, dieser soll bereits in Richtung 1,5 Millionen Euro liegen. Und was sagt Kühbauer zu den teils überzogenen Forderungen auf dem Transfermarkt: "Es ist wirklich schwierig, aber damit muss ich leben. Bisher habe ich als Trainer ja auch kaum Ablösen ausgegeben. Anscheinend kann man mittlerweile alles verlangen, weil irgendein Verein wird es zahlen. Diesen Wahnsinn machen wir nicht mit."

Auch wenn die Hoffnung lebt, dass Rapid nach dem Ende des internationalen Transferfensters dann doch noch billiger einen Spieler bekommt.

"Bin nicht so blöd, dass ich glaube, ich weiß es besser"

Die Entscheidung soll schlussendlich gut durchdacht sein, das Trainerteam hat dabei einen großen Anteil und war sich bei der Stürmerliste einig. "Ich habe die Verantwortung und Letztentscheidung, aber ich bin nicht so blöd, dass ich glaube, ich weiß es besser. Ich glaube an das Trainerteam."

Die positive Stimmung will Kühbauer gar nicht leugnen. Der Coach hat die Einstellung noch alles ins Positive kehren zu können. "Es wäre schlimm, wenn ich negativ wäre."

Dass Kühbauer einmal böse wird, kann auch passieren. Wann? "So etwas passiert aus der Emotion heraus und zwar dann, wenn etwas hergeschenkt wird. Das haben wir zur Genüge getan. Die Zeit des Herschenkens muss vorbei sein."

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid/Admira: Optimismus im Poker um Sasa Kalajdzic

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