Barisic reagiert auf Fountas-Schick-Zoff

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Das 1:1 im 331. Wiener Derby schmeckte dem SK Rapid so gar nicht.

Bei 35:6-Torschüssen scheiterten die Hütteldorfer gegen die Austria an der eigenen Chancenverwertung und Austria-"Hexer" Patrick Pentz. Ein Grund zum Selbstzerfleischen wäre das jedoch nicht gewesen.

Trotzdem gingen nach dem Schlusspfiff zwischen Thorsten Schick und Taxiarchis Fountas die Wogen hoch. Die beiden Teamkollegen mussten voneinander getrennt werden und hatten sich mit Sicherheit nicht nur Positives zu berichten. Der Ärger könnte darauf basieren, dass Fountas seinem Mitspieler kurz vor Schluss eine Schusschance raubte und zu eigensinnig agierte.

Trainer Didi Kühbauer hielt sich zumindest öffentlich aus der Angelegenheit heraus und wollte das intern aufarbeiten. Sportdirektor Zoran Barisic findet in der "Krone" andere Worte dafür und erachtet die Aktion gar nicht mal so schlecht für die Mannschaft. "Es ist doch gut, wenn es einmal kracht", meint der Sportchef. "Man kann sich die Meinung ins Gesicht sagen." Dies sei vor einiger Zeit noch nicht möglich geworden. Nun, da Rapid zu einer eingeschworenen Einheit geformt wurde, sei dies jedoch durchaus fördernd.

Schick war nach dem 1:1 außer sich und kündigte an, dass es damit nicht getan sei und in der Kabine noch eine längere Aussprache bevorstehe. Gleichzeitig gab er jedoch einen Fehler zu, in seinem Alter den Disput auf dem Spielfeld und nicht intern ausgetragen zu haben.


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Rapid-Coach Kühbauer: "Das ist nicht der Fountas, den wir kennen"

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