Rapid-Sieg in Hartberg eine "verdammte Pflicht"

 

Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Hartberg (Samstag, ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker) beginnt für den SK Rapid Wien eine interessante Phase, hatte Didi Kühbauer nun doch eine Länderspielpause lang Zeit, mit der Mannschaft zu arbeiten.

Für das Spiel beim Aufsteiger gibt der neue Trainer eine klare Devise aus, demnach sei ein Dreipunkter "eine verdammte Pflicht". Dafür verspricht die Rapid-Legende auch ein spürbar anderes Auftreten auf dem Platz.

"Was man 100 Prozent sehen muss, dass die Akkus voll sind. Dass wir von der 1. bis zur 90. Minute Gas geben können. Das Spiel wird leidenschaftlicher und aggressiver werden", so der Burgenländer.

Hartberg will auch offensiv auftreten

Und diese hundertprozentige Einstellung werde man auch benötigen, um in Hartberg zum Erfolg zu kommen. "Wir müssen alles abrufen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Wir dürfen sie nicht unterschätzen und werden das auch nicht tun. Ich bin guter Dinge, dass es so funktionieren wird, dass wir erfolgreich sind", meint Kühbauer, der nicht damit rechnet, dass sich der Gegner hinten reinstellen wird. "Hartberg wird durchaus auch sein Heil der Offensive suchen."

Dies bestätigt auch Markus Schopp: "Rapid steht für einen extrem imposanten Ballbesitz und wird uns vor Aufgaben stellen, aber auch wir werden versuchen, sie vor Aufgaben zu stellen. Wir wollen auch gegen sie Fußball spielen, damit sie in die Rückwärtsbewegung kommen und Fehler machen."

Selbstvertrauen trifft dabei auf Respekt: "Wir wissen, wer zu Gast ist und um die Qualität von Rapid, aber auch, dass für uns was möglich ist, wenn wir an unsere Grenzen gehen."

Gemeinsame Vergangenheit und Respekt

Hartberg muss dabei aber ohne den zuletzt stark spielenden Youba Diarra auskommen. Der 20-Jährige aus Mali verletzte sich in Wolfsberg am Knie und wird einige Woche ausfallen. "Das tut uns richtig weh", gesteht Schopp, der nun noch mehr gefordert ist, gegen Rapid "die richtigen Lösungen zu finden".

Kühbauer verbindet mit dem Hartberg-Coach eine gemeinsame Vergangenheit. "Wir waren Teamgefährten im Nationalteam, bei St. Pölten war er mein Co-Trainer", erinnert der Burgenländer.

"Ich habe ihn schätzen gelernt. Für einen Aufsteiger machen sie die Sache wirklich gut. Sie sind von jedem als Fixabsteiger gesehen worden, das sehe ich nicht mehr so. Sie haben gezeigt, dass sie eine Bereicherung für die Liga sind." Und das will Schopp mit seiner Mannschaft auch zu Hause gegen Rapid beweisen.

TSV Prolactal Hartberg - SK Rapid Wien (Hartberg, Profertil Arena, 17:00 Uhr, SR Muckenhammer)

Mögliche Aufstellungen:

Hartberg: Swete - Blauensteiner, Huber, Siegl, Rasswalder - Sittsam - Sanogo, Ljubic, Kröpfl, Rep - Flecker

Ersatz: Faist - Rotter, T. Kainz, Mann, Ilic, Schubert, Tadic

Es fehlt: Diarra (Knieverletzung), Holzer (Knöchelblessur)

Rapid: Strebinger - Potzmann, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli - Murg, D. Ljubicic, Schwab, Knasmüllner - Pavlovic, Alar

Ersatz: Knoflach - Barac, Müldür, Auer, Thurnwald, Kostic, Martic, Guillemenot, Berisha, Ivan

Es fehlen: P. Gartler (Kahnbeinbruch), Hofmann (Außenbandriss im Knie), Mocinic, Szanto, Schobesberger (alle im Aufbautraining)

VIDEO - Kühbauer über die Tor-Krise von Deni Alar:

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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