Keine Jobgarantie für Zoran Barisic bei Rapid?

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Der Präsidentschafts-Wahlkampf dominiert weiterhin die Schlagzeilen, obwohl der SK Rapid am Sonntag gegen Sturm Graz ein richtungsweisendes Spiel vor der Brust hat.

Bei einem Medientermin von Kandidat Roland Schmid wurde einmal mehr die Rolle von Geschäftsführer Sport Zoran Barisic in den Blickpunkt gerückt.

Demnach gäbe es keine Jobgarantie für den SCR-Rückkehrer. "Jetzt eine Jobgarantie auszusprechen, macht absolut null Sinn. Barisic wird ein wesentlicher Teil von dem Team sein, mit dem wir gemeinsam das sportliche Konzept erarbeiten. Wir werden dann sehen, wo wir stehen und wer den Weg geht. Aus jetziger Sicht ist das Zoran Barisic", so Schmid.

Das ganze Hin und Her hat eine Vorgeschichte, denn das eigentlich geplante Team mit dem nunmehrigen Kontrahenten Martin Bruckner scheiterte daran, dass Schmid gegen Barisic war, während Bruckner als Unterstützer des Sportdirektors gilt.

Nach der Fusion mit Robert Grüneis wollte Schmid keine Diskussionen über Barisic aufkommen lassen, eine Jobgarantie gibt es aber bis heute nicht. Den sportlichen Leiter lässt dies vorerst kalt: "Das belastet mich nicht, weil es im Fußball keine Garantien gibt und Verträge oft frühzeitig beendet werden. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit.“

Schmid schließt aufgrund des geplanten Umbruchs, sollte er als Wahlsieger hervorgehen, nichts aus. Zuletzt äußerte er bei "90minuten.at" auch Kritik an Trainer Didi Kühbauer, unter dem er keine nachhaltige Verbesserung erkannte.

Diese ärgert Barisic nach außen hin mehr als jene an der eigenen Person: "Wir haben aufgeräumt. Wir haben seit Sommer gemeinsam sehr viel unternommen und sind auf einem Weg. Es wird besser und die Richtung ist eindeutig die richtige."

Textquelle: © LAOLA1.at

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