Zoran Barisic über Rapid-Fans: "Das geht zu weit"

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Zoran Barisic ist mittlerweile glücklich bei seiner neuen Trainerstation Olimpija Ljubljana.

Seine Rapid-Zeit lässt ihn jedoch nicht los. Noch heute wird darüber diskutiert, was wohl passiert wäre, hätte man "Zoki" im Juni 2016 nicht durch Mike Büskens ersetzt.

Mittlerweile ist das Verhältnis wieder gut, mit Präsident Michael Krammer ist nach Aussprachen alles ausgeräumt und er galt sogar als Kandidat für eine zweite Ära.

Kritik übt er jedoch an den zahlreichen Vorfällen durch Rapid-Anhänger.

"Da muss man Konsequenzen setzen"

In einem eingespielten Beitrag in der Sendung "Talk & Tore" bei "Sky" wird Barisic gezielt auf die auch unter ihm damals vorhandenen Fan-Probleme angesprochen.

"Es geht definitiv zu weit. Wenn Fans an Wohungstüren anklopfen, Spieler bedrohen, Autoreifen aufschlitzen oder Gegenstände aufs Feld werfen, braucht man nicht darüber zu diskutieren: Das geht einfach zu weit! Da muss man Konsequenzen setzen."

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Immer wieder wurde der Verein in den vergangenen Jahren zur Kasse gebeten, Sektorsperren und Geisterspiele waren ebenfalls dabei.

"Da wirst du sofort verhaftet"

Geht es nach Barisic, muss gegen die aus der Reihe tanzenden Anhänger, bei all der positiven Unterstützung seitens der Rapid-Fans, durchgegriffen werden, denn: "Solche Fans haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Du kannst auf der Straße auch nicht einfach jemanden mit Gegenständen bewerfen - da wirst du sofort verhaftet."

Starke Worte des Ex-Rapid-Trainers, während Krammer vergebens darum bemüht ist, zu betonen, dass ohnehin dagegen vorgegangen wird. Pauschalstrafen seien hingegen "völliger Schwachsinn".

Zu den Vorwürfen von Barisic bezüglich Hausbesuchen, aufgeschlitzten Autoreifen etc. meint er hingegen: "Da ist mir nichts bekannt. Da muss er mir sagen, bei wem wer vor der Tür stand."

Erst vor kurzem hatte hingegen Sportdirektor Fredy Bickel von Aktionen dieser Tragweite gesprochen, wie etwa einem nächtlichen Klingelkonzert und bereits mehrmals zerstörten Reifen. Bei Letzterem war jedoch nicht bekannt, wer dafür verantwortlich war.


Textquelle: © LAOLA1.at

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