Ried-Interimscoach Heinle: "Waren zu feige!"

 

Noch ist es noch nicht allzu lange her, dass die SV Ried auf Platz drei der Bundesliga stand, mittlerweile wartet man im Innviertel aber bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Richtig verschlechtert hat sich die tabellarische Ausgangslage deswegen aber auch nicht - mit 13 Punkten finden sich die Wikinger aktuell auf Rang fünf wieder.

Mit einem Sieg über Sturm Graz am Sonntag wären die Rieder wieder zurück auf Platz drei gesprungen, am Ende schaute beim Gastspiel bei den favorisierten Grazern aber nur eine 0:1-Pleite heraus (Spielbericht >>>).

"Ich glaube, dass es das erwartet schwierige Spiel war", erklärt Ried-Interimscoach Christian Heinle, der Andreas Heraf, der wegen Stimmbandproblemen ausfällt, wohl noch länger ersetzen wird. "Sturm hat eine top erste Halbzeit gespielt, wir waren leider ein bisschen zu feig."

Heinle: "Haben gesagt, wir werden untergehen"

Heinle sah in Halbzeit eins einen zu zahnlosen Auftritt seiner Rieder: "Ich hätte mir schon gewünscht, dass wir im Ballbesitz mutiger sind. Wir sind in der ersten Halbzeit mit dem 1:0 sicher gut bedient gewesen aufgrund der Chancen von Sturm."

"Erste Halbzeit haben sie nicht dran geglaubt. Wir sind mit extrem hoher Intensität angepresst worden, wir haben gewusst, was uns erwartet, waren aber zu feige. Wir haben in der Halbzeit gesagt, wenn wir jetzt nichts umstellen, dann werden wir untergehen", findet Heinle klare Worte.

In Halbzeit zwei habe sich das Spiel laut der Interimscoach aber deutlich geändert. "Zweite Halbzeit bin ich der Meinung, war es eine Top-Halbzeit von uns. Das einzige, was uns gefehlt hat, war ein bisschen mehr Durchschlagskraft im letzten Drittel. Das ist ein Entwicklungsprozess. Auf die zweite Halbzeit können wir definitiv aufbauen."

Chancen blieben bei den Riedern aber trotzdem Mangelware, bis auf einen Abschluss von Stefan Nutz gleich nach Wiederbeginn war nicht viel los im Sturm-Sechzehner. "Es war absolut in Ordnung in der zweiten Halbzeit", beharrt Heinle nichtsdestotrotz auf seiner Meinung.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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