Schobesberger-Comeback? "Stresse mich nicht"

Schobesberger-Comeback? Foto: © GEPA
 

Rapid Wien spielt so gut wie schon lange nicht mehr - 33 Punkte aus 15 Spielen bedeuten die beste Bilanz seit der Meistersaison 2004/05. Einer, der schon seit längerem nur von außen zusehen darf ist Philipp Schobesberger.

Der 27-Jährige zog sich im November 2019 einen Kreuzbandriss zu, dazu machte der Meniskus im vergangenen Sommer Probleme, worauf das angestrebte Comeback zum Saisonbeginn nach hinten verschoben werden musste.

Zum Frühjahrs-Auftakt war der Flügelflitzer erstmals wieder im Training mit dabei, nach mittlerweile 437 Tagen Verletzungspause meldet er sich in der "Sky"-Sendung "Mein Verein, dein Verein" zu Wort und sagt über etwaige Comeback-Prognosen: "Nein, es gibt keine. Die Prognosen sind mir im letzten Jahr schon zwei-, dreimal auf den Schädel gefallen."

"Alles mit Maß und Ziel"

"Stress ist bei einer Verletzung nie gut. Natürlich will ich so schnell wie möglich spielen, aber es bringt nix, wenn ich mir einen Stress mache und eine Woche früher anfange, aber dafür dann wieder irgendwas passiert - also alles mit Maß und Ziel", erzählt Schobesberger.

Für ein Comeback fehle aber nicht mehr viel: "Es schaut körperlich ganz gut aus. Die Muskeln müssen wir noch etwas adaptieren und schauen, dass ich nicht gleich von 0 auf 100 reinstarte."

Allerdings berichtet der Oberösterreicher auch über mentale Durchhänger im vergangenen Jahr: "Bei einer Verletzung, die über ein Jahr andauert, gibt es keinen Spieler auf der Welt, der sich das ganze Jahr keine Gedanken macht, was da los ist."

Am Ende überwiege aber trotzdem die Freude auf den Fußball "und soweit das ich an ein Karriereende gedacht habe, ist es auf jeden Fall noch nicht - für das bin ich auch noch zu jung", so der 27-Jährige.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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