Stöger: Rapid als Vorbild für die Austria

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Eine Saison zum Vergessen ist für die Wiener Austria in Hartberg sinnbildlich zu Ende gegangen. Als im Europacup-Playoff in zwei Spielen schlechtere Elf verpassten die Veilchen zum vierten Mal in den vergangenen sieben Jahren das internationale Geschäft.

"Die Austria wird und muss sich nächstes Jahr anders präsentieren - mit mehr Dominanz im Spiel", kündigte Sport-Vorstand Peter Stöger nach dem Spiel in Hartberg an.

Die Qualitätsfrage im Austria-Kader stellt sich schon länger. Ein Total-Umbruch ist wegen bestehender Spielerverträge und der derzeitigen wirtschaftlichen Situation des Klubs aber nicht drin. Einzig bei Florian Klein und Dominik Prokop laufen die Verträge aus. Gibt es bei Klein noch Gespräche, dürfte die Zeit des einst hochgelobten Prokop bei der Austria zu Ende sein. Der 23-Jährige spielte im Frühjahr unter Ilzer praktisch keine Rolle mehr und konnte sich auch bei den wenigen Einsätzen nicht empfehlen. Torhüter Ivan Lucic hat die Austria verlassen.

Ilzer soll bleiben

"Obwohl die Enttäuschung riesengroß ist, bin ich weiter voll motiviert. Ich glaube, dass ich aus dieser Mannschaft mit einigen vielversprechenden Jungen noch viel herausholen kann", sagt Trainer Christian Ilzer.

Ilzer soll bleiben. Stöger lässt im Sky-Interview keine Trainerdiskussion zu. "Wir hatten diese Diskussion relativ früh, haben sie ruhig gestellt und werden so auch in den Urlaub gehen." Er betont: "Es ist auch möglich, mit dem vorhandenen Personal anders Fußball zu spielen. Wir müssen individuell mehr aus den Spielern herauskriegen. Es wird die Aufgabe der gesamten sportlichen Führung sein, das hinzukriegen."

Parallele zu Rapid

Eine Parallele stellte Stöger zum Lokalrivalen Rapid her, der im Vorjahr denselben Canossagang über die Qualifikationsgruppe beschreiten musste und dann im Playoff an Sturm Graz scheiterte.

"Ich habe auch eine Mannschaft im Westen von Wien gesehen, die voriges Jahr auch Siebenter war und die hat sich auch heuer ein bisschen anders präsentiert. Also es ist schon möglich, wenn man ein paar Veränderungen vornimmt und Schlüsse daraus zieht, was nicht so gut funktioniert hat."

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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