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Pacult über WAC: "Langsam fühle ich mich verarscht"

Der Ex-Coach war bei der Niederlage gegen Rapid zugegen. Danach sagte er: "Vorn fliegen halt ein paar herum, dass du sie im Zirkus anstellen kannst."

Pacult über WAC: "Langsam fühle ich mich verarscht" Foto: © GEPA

Peter Pacults Amtszeit beim WAC war eine kurze.

Nicht einmal einen ganzen Monat durfte der Wiener an der Seitenlinie der Lavanttaler werken. Nach fünf Pflichtspielen - zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen - war wieder Schluss.

Unter seinem Nachfolger Ismail Atalan läuft es kaum besser, der WAC ging in acht Pflichtspielen bereits sechs Mal als Verlierer vom Platz.

Als aktuell Neunter der ADMIRAL Bundesliga drohen die Kärntner nicht einmal ein Jahr nach der knapp verpassten Meisterschaft sowie dem Gewinn des ÖFB-Cups die Meistergruppe zu verpassen.

Schonungsloses Urteil

Eine Ausbeute, die sich das Trainer-Unikat selbst wohl auch zugetraut hätte. "Langsam fühle ich mich verarscht", sagte Pacult der "Krone" deshalb nach der 0:2-Niederlage des WAC beim SK Rapid, die er im Stadion mitverfolgt hatte.

Die Wolfsberger seien "um nichts schlechter" als Rapid gewesen, hätten immer wieder gute Umschaltsituationen vorgefunden, die jedoch nicht abgeschlossen wurden.

Sein Urteil: "Man hat gesehen: Ein echter Knipser fehlt an allen Ecken und Enden! Die spielerische Qualität der Mannschaft siehst du nach wie vor – aber vorn fliegen halt ein paar herum, dass du sie im Zirkus anstellen kannst. Da fehlt einfach die letzte Konsequenz."

Zukic half als Stürmer aus

Mit Markus Pink und Jessic Ngankam fehlen zwei nominelle Stürmer verletzt, Atalan stehen nur Youngster Erik Kojzek und Angelo Gattermayer zur Verfügung. In Hütteldorf wurde deshalb Spielmacher Dejan Zukic neben Kojzek im Sturm aufgeboten.

Atalan weiß: "Wir sind offensiv viel zu viel von Zukic abhängig. Da müssen auch wieder andere Verantwortung übernehmen."

VIDEO: Peter Pacult am LAOLA1-Stammtisch bei Andy Ogris

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