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Neo-RBS-Sportchef spricht Letsch "absolutes Vertrauen" aus

Gleichzeitig fordert Marcus Mann einen deutlich verbesserten Punkteschnitt im neuen Jahr ein.

Neo-RBS-Sportchef spricht Letsch "absolutes Vertrauen" aus Foto: © GEPA
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Im Herbst wirkte es phasenweise unwahrscheinlich, dennoch ist Thomas Letsch auch im Kalenderjahr 2026 der Cheftrainer des FC Red Bull Salzburg.

Am vergangenen Samstag leitete der 57-Jährige die erste Trainingseinheit der "Bullen" im neuen Jahr und wurde erstmals mit seinem neuen Chef bekanntgemacht: Marcus Mann.

Mann: "Die Ambitionen sind andere"

Mann ist neuer Geschäftsführer Sport in der Mozartstadt und schildert bei seiner Antritts-Pressekonferenz seine ersten Eindrücke von den "Bullen":

"Die ersten Trainingseinheiten haben gut ausgesehen, es war ein gutes Tempo drinnen. Das werte ich als positiv. Klar ist aber auch, dass die Ambitionen andere sind. Man ist jetzt zwei Jahre nicht Meister geworden."

Es sei im Vorjahr nicht alles schlecht gewesen, gleichzeitig müsse allen im Verein bewusst sein, "dass der Punkteschnitt vom abgelaufenen Jahr nicht reichen wird, um Meister zu werden", so Mann.

Mann fordert verbesserten Punkteschnitt

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Marcus Mann ist der neue Sportchef in Salzburg
Foto: ©GEPA

Dieser Punkteschnitt gleicht jenem von Letsch persönlich, der ja mit Jahresbeginn 2025 sein Traineramt in Salzburg antrat, und betrug gerade mal 1,57. Kein Coach in der Salzburger Red-Bull-Ära wies bisher einen schlechteren Schnitt auf.

Dennoch hält Mann fest: "Thomas Letsch ist unser Trainer, er hat mein absolutes Vertrauen und meine Unterstützung."

Gleichzeitig betont der 41-Jährige erneut: "Der Punkteschnitt wird sicherlich nicht reichen, um die Ziele, die man hier hat, zu erreichen, wir müssen uns also definitiv verbessern. Thomas hat da sicher meine Unterstützung und Vertrauen."

Die ersten vier Möglichkeiten, den Punkteschnitt aufzupolieren, sind durchaus herausfordernde: Zunächst wartet auf Letschs Mannen das Europa-League-Doppel gegen den FC Basel und Aston Villa, anschließend steht das schwierige ÖFB-Cup-Auswärtsspiel gegen den WAC am Programm, ehe die Wiener Austria zum Bundesliga-Frühjahrsauftakt in der Red Bull Arena gastiert.

Sie spielten für Salzburg und den FC Bayern

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