Zvonimir Soldo wird neuer Trainer der Admira

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Zvonimir Soldo wird neuer Trainer der Admira und somit Nachfolger von Klaus Schmidt.

Der 52-jährige Kroate arbeitete zuletzt 2017 als Co-Trainer mit Felix Magath beim chinesischen Klub Shandong Luneng zusammen und war danach ohne Tätigkeit. Magath ist seit Jänner als Global-Soccer-Chef von Flyeralarm und damit auch bei der Admira einflussreich tätig.

"Mit Zvonimir haben wir einen absoluten Fachmann mit internationalem Format verpflichten können. Wir haben mit ihm unsere absolute Wunschlösung für die Admira gewonnen und hoffen mit ihm den Klassenerhalt sichern zu können", so Manager Amir Shapourzadeh.

Für den langjährigen Stuttgart-Kicker Soldo ist es die dritte Station als Cheftrainer nach jenen bei Dinamo Zagreb (2008) und dem 1. FC Köln (2009-2010). Einen Tag nach dem Heim-0:2 gegen Sturm Graz am Samstag hatten sich die Südstädter von Schmidt getrennt. Es war bereits der zweite Trainerwechsel in der laufenden Saison, da Schmidt erst am 2. September die Nachfolge des glücklosen Reiner Geyer angetreten hatte.

Komljenović als Assistent

"Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei der Admira. Unser Ziel ist und muss der Klassenerhalt sein. Dafür werden wir als Team und Verein all unsere Erfahrung, Leidenschaft und Herzblut investieren", sagt Soldo.

Als Assistent wird Fabijan Komljenović fungieren. Der 52-jährige Kroate führte an der Seite von Soldo Dinamo Zagreb zum Doublegewinn 2008, holte in Kroatien den Meistertitel und den Pokalsieg.

Soldo wäre schon als Spieler fast bei Admira gelandet

Zunächst deutete viel auf eine Rückkehr von Damir Buric hin, der die Admira bereits 2017 für neun Monate betreut hatte. Doch der Kroate soll den Südstädtern abgesagt haben. Nun übernimmt sein Landsmann die Aufgabe bei den Niederösterreichern.

Interessantes Detail am Rande: Soldo wäre schon einmal fast bei der Admira gelandet, nämlich als Spieler. Im Sommer 1993, damals noch in Diensten von Croatia Zagreb, absolvierte er bei den Südstädtern ein Probetraining, doch der damalige Trainer Didi Constantini sah von einer Verpflichtung ab. Der Rest ist bekannt: Soldo unterschrieb drei Jahre später bei Stuttgart, wo er zehn Jahre aktiv war.

Textquelle: © LAOLA1.at

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