Für den 27-Jährigen ist nämlich klar, dass sich die drei Salzburger beim Aufeinandertreffen mit Maccabi Tel Aviv, wo mittlerweile zwölf Spieler positiv getestet wurden, angesteckt haben. "So leid es mir tut, aber das war aufgelegt. Israel ist ein Hochrisikoland und wir haben dort gegen eine Mannschaft mit fast 20 Infektionen gespielt. Ich hoffe, dass die restliche Mannschaft inklusive mir bei den nächsten Tests negativ beibt", erklärt Stankovic bei "Sky". Für den RBS-Schlussmann hätte eine Infektion vermieden werden können, wenn das Auswärtsspiel in Israel nach Zypern verlegt worden wäre.
Reiter widerspricht Stankovic
Widerspruch für Stankovics Theorie gibt es von Salzburg-Geschäftsführer Stephan Reiter, der nach dem Ergebnis der Tests am späten Samstag-Abend eine kurze Nacht hinter sich hat. Der 49-Jährige ist sich fast sicher, dass sich die drei Fälle im Privaten angesteckt haben:
"Wir haben mit unserem Tool die Kontaktzeit während des Spiels abgemessen und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Ansteckung am Platz wahrscheinlich auszuschließen ist."