Michael Wagner über Werner-Proteste: "Gehört nicht zum Fußball"
Der Sportdirektor der "Veilchen" verurteilt die Aktion der FAK-Fans. Der Verein müsse laut ihm "klare Haltung zeigen".
Sportlich liegt die Wiener Austria auch im Jahr 2026 voll auf Kurs.
Gegen die SV Ried gewann die Helm-Elf auswärts souverän mit 2:0 (zum Spielbericht>>>). In Wien-Favoriten dürfen Fans damit weiterhin von der ersten Meisterschaft seit der Saison 2012/13 träumen.
Abseits des Platzes sorgte eine Fan-Aktion rund um das letzte Spiel des Grunddurchgangs aber für Aufregung. Im Zuge der Auswärtsreise nach Oberösterreich entschied sich die aktive FAK-Szene zu einer kurzen Spontan-Demo gegen Jürgen Werner (Mehr Infos>>>).
Dazu bezog Austria-Sportdirektor Michael Wagner im "Sky"-Interview nach Spielende Stellung.
"Müssen klare Haltung zeigen"
Er verurteilte die Aktion. "Wir haben uns davon von der Vereinsseite aus klar distanziert. Solche Dinge gehören nicht zum Fußball. Ich finde es daher gut, dass der Verein schnell und klar ein Statement abgegeben hat", so der 50-Jährige.
"Wir müssen gegenüber solchen Dingen eine klare Haltung haben. Die haben wir auch schon die letzten Jahre gehabt und unsere Gedanken klar geäußert. Wir sind auch immer wieder in Gesprächen mit den Fans, sie haben sich in den letzten Wochen in anderen Situationen sehr vorbildlich verhalten. Aber klar ist, dass wir solche Dinge nicht wollen", sagt Wagner.