"Bin stolz auf die Jungs"
Marsch, der erst kürzlich bestätigte, auf jeden Fall mindestens ein weiteres Jahr in Salzburg zu arbeiten, fährt fort: "Ich freue mich für die Jungs, ich bin sehr stolz auf sie. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt."
Der Sieg gegen den LASK war für Marsch ein besonders schöner, waren die Linzer doch im Grunddurchgang der Hauptkonkurrent der "Bullen". In den ersten beiden Saison-Begegnungen war der LASK jeweils die bessere Mannschaft, beim 2:2 in Pasching Ende September 2019 konnte Salzburg nur mit Glück ein Remis nach 0:2-Rückstand retten, Mitte Februar kassierten die Mozartstädter eine bittere 2:3-Heimpleite gegen die Linzer, die damals zeitgleich die Tabellenführung aus Salzburg entführten.
Was seither beim LASK geschehen ist, ist weithin bekannt, auch dass Salzburg zurückschlagen konnte und sowohl das Cup-Halbfinale als auch die beiden Duelle in der Meistergruppe für sich entscheiden und den Linzern so Platz drei der Endtabelle vermiesen konnte. "Wir haben viel Respekt für den LASK. Wenn wir gegen diese Mannschaft gewinnen, ist es immer ein gutes Gefühl", sagt Marsch nach dem 3:0-Erfolg.
(Text wird unter Diashow fortgesetzt)
Marsch kann beim Aufstellen nicht falsch entscheiden
Nun geht es für den US-Amerikaner sowie die gesamte "Bullen"-Mannschaft in den wohlverdienten Urlaub, bevor es Ende Juli schon wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison losgeht. Angst, dann eine deutlich schwächere Mannschaft vorzufinden, nachdem es vor allem rund um Hee-chan Hwang und Dominik Szoboszlai konkrete Transfer-Gerüchte gibt, hat Marsch nicht:
"Die Qualität von der ganzen Mannschaft ist so stark. Ich kann keine falsche Entscheidung treffen mit dieser Truppe auf dem Platz. Sie kommen immer mit so viel Energie und Lust aufeinander und auf unsere Weise, Fußball zu spielen ins Training."