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Christoph Lang
LASK: Eine Reaktion, aber keine Zufriedenheit
Nach der Pleite gegen Salzburg fixieren die Linzer bei der Austria die Meistergruppe. Die Gefühle sind gemischt.
von Harald Prantl
Die 1:5-Niederlage des LASK im Heimspiel gegen den FC Red Bull Salzburg war eine der größten Überraschungen in einer an Überraschungen wahrlich nicht armen Bundesliga-Saison.
Mit dem 2:2 auswärts gegen die Wiener Austria haben die Linzer – weniger ergebnistechnisch, definitiv aber leistungstechnisch klargestellt, dass das ein Ausrutscher war.
Die richtige Antwort, aber...
"Mir war klar, dass die Burschen irgendwann so ein Spiel haben werden. In dieser Höhe war es aber sehr hart. Sie haben die richtige Reaktion gezeigt. Ich war nicht überrascht, dass sie heute ihr Ding gemacht haben. Ich glaube aber, wir können es noch besser. Trotzdem war es die richtige Antwort", sagt Trainer Didi Kühbauer.
"Das Spiel gegen Salzburg war nicht sehr schön. Gegen die Austria haben wir es besser gemacht, aber es ist noch viel Luft nach oben", sagt auch Christoph Lang.
"Wir sind nicht zufrieden"
Die Oberösterreicher waren gegen die Veilchen über weite Strecken das bessere Team, abgesehen von den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte zumindest ebenbürtig.
Sasa Kalajdzic: "Wir sind nicht zufrieden. Wenn man die Reaktionen nach dem Abpfiff gesehen hat – die Austria hat den Punkt mehr gefeiert als wir. Es war ein glücklicher Sieg für die Austria. Wir waren besser im Spiel, hatten die besseren Möglichkeiten."
Auch sein Trainer meint: "Wir haben eher zwei Punkte liegen gelassen."
Und jetzt?
Immerhin hat der Punkt gereicht, um den Einzug in die Meisterrunde nun auch rechnerisch zu fixieren.
Und jetzt? "Jetzt steht schon wieder ein Kracher vor der Tür", spricht Lang das Cup-Halbfinale gegen die SV Ried an.
Erst danach will sich Coach Kühbauer über die weitere Saison Gedanken machen: "Diese Aufgabe gegen Ried wird sehr hart. Danach kann man Ziele definieren. Es bringt nichts, das davor zu tun. Wir werden uns dann zusammensetzen und darüber sprechen, was machbar ist – dazu nehme ich aber die Jungs mit ins Boot."