Kühbauer? "Stehen alle hinter ihm"

 

Der SK Rapid Wien hat nicht die leichtesten Wochen hinter sich.

Vor dem Keller-Duell gegen die WSG Tirol am Sonntag liefen die Hütteldorfer sieben Pflichtspiele in Folge einem positiven Ergebnis nach regulärer Spielzeit nach, einzig im ÖFB-Cup gegen die Admira konnte man zumindest einen Sieg über 120 Minuten erzwingen.

Am Sonntag schlugen die Wiener aber zurück. Mit einem imposanten Ergebnis von 5:2 entledigte man sich der WSG Tirol (Spielbericht >>>) und wischte somit mal vorübergehend Sorgen, ans absolute Tabellenende zu fallen, weg.

Zwar tut ein Bundesliga-Sieg nach so einer langen Zeit der Grün-Weißen Seele gut, trotzdem ist man sich in Hütteldorf bewusst, dass noch eine Menge Arbeit bevorstehe.

"Sind nicht da, wo Rapid hingehört"

"Man hat gemerkt im ganzen Drumherum, wir sind nicht da, wo Rapid hingehört. Das merkt man von den Fans, von den Verantwortlichen, das ist nicht der Anspruch, den wir haben", erklärt Maximilian Hofmann im "Sky"-Interview. "Von dem her war es für den ganzen Verein brutal wichtig, dass wir wieder anschreiben und sehen, dass wir es doch können. Nachdem wir in den letzten Wochen so oft auf den Deckel bekommen haben, tut das schon gut."

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Derjenige, der in den letzten Wochen am meisten in die Schusslinie geraten ist, war Cheftrainer Dietmar Kühbauer. Die Leistungen der vergangenen Wochen haben dem ehemaligen Rapid-Spieler eine Menge Kredit bei den Fans gekostet.

Hofmann: "Stehen hinter dem Trainer"

"Es wird so viel geschrieben und so viel geredet. Natürlich ist der Trainer immer der, der als Erster gehen muss, wenn es nicht rennt. Das ist einfach im Fußball so. Es wird einfach immer schnelllebiger", sagt Hofmann.

"Dass es einmal nicht rennt, das gehört dazu im Fußball. Das wollen wir natürlich nicht, aber es ist so. Da müssen wir gemeinsam durch. Wir stehen alle hinter dem Trainer und er genauso hinter uns", spricht der Rapid-Verteidiger ein klares Treuebekenntnis an den Trainer aus.

"Ich bin froh, dass er da ist. Er ist jetzt seit drei Jahren da. Wie es damals schlecht gerennt ist, hat er uns wieder stabilisiert. Er hat die letzten Jahre, obwohl wir viele Abgänge gehabt haben, wirklich eine super Arbeit geleistet. Das ist auch nicht selbstverständlich, dass wir immer Zweiter geworden sind und weit gekommen sind", hat Hofmann weiter großes Vetrauen in die Fähigkeiten seines Trainers.

Barisic setzt weiterhin voll auf Kühbauer

Einer, der dem Cheftrainer ebenfalls weiterhin die Treue schwört, ist Rapids Geschäftsführer Sport Zoran Barisic, der sich in den letzten Wochen aber ohnehin nie auf eine Trainer-Diskussion einließ. Auf die Frage, ob der Trainer nach dem Sieg gegen die WSG Tirol fest im Sattel sitze, hat Barisic nur ein schnelles "Ja" über.

"Sagen wir mal so, es war eine ziemlich schwierige Situation. Der Druck war sehr groß, dem hat die Mannschaft standgehalten", hat Barisic viel Lob für den Auftritt der Hütteldorfer am Sonntag über.

"Wichtig ist es, dass die Mannschaft auch mit so einer Situation klar gekommen ist, dass sie gezeigt hat, auch mit so einem großen Druck umgehen zu können. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man weiß, was auf uns einprasselt im Moment. Deshalb Riesen-Kompliment an die Mannschaft", sagt Barisic.


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