Kühbauer-Aus? Peschek: "Keine Frage des Geldes"

Kühbauer-Aus? Peschek: Foto: © GEPA
 

Der SK Rapid durchlebt derzeit keine leichten Zeiten.

Am Rande des Kellerduells mit WSG Tirol nimmt Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek zur aktuellen Situation im Verein Stellung. Intern behielt man bisher die Ruhe, doch der Druck von außerhalb wird immer größer.

Auf die Frage bei "Sky", ob Kühbauer auch deshalb noch im Sattel sitzt, weil die Beurlaubung bei noch zwei Jahren Vertragslaufzeit hohe Kosten verursachen würde, stellt Peschek klar: "Es ist keine Frage des Finanziellen."

Noch besteht die Hoffnung, mit Kühbauer aus der Sackgasse zu finden. "Wir haben das ganz klare Ziel, gemeinsam zurück in die sportliche Erfolgsspur zu finden. Wir vergessen nicht auf einmal, dass wir mit ihm zwei Mal Vizemeister wurden und zum zweiten Mal in Folge in der Europa-League-Gruppenphase sind. Wir haben jetzt sieben U21-Teamspieler und die zweite Bauphase des Trainingszentrums wurde gestartet."

Man wolle sportlich wieder gemeinsam in erfolgreichere Zeiten starten. "Wir haben bewiesen, dass wir handlungsfähig sind, das ändert aber nichts daran", schwächt der GF Wirtschaft die Trainerdiskussion aufgrund finanzieller Hintergründe ab.

Fans gehen Rapid schmerzlich ab

Abseits von der Causa Kühbauer beschäftigt auch die Abwesenheit des harten Fan-Kerns aufgrund der neuen 2G-Regel in Wien den Geschäftsführer Wirtschaft.

"Es ist anders als gewohnt. Das ist der Tatsache geschuldet, dass weniger Zuschauer als sonst da sind. Trotzdem danke an jene, die da sind", so Peschek, der meint: "Es schmerzt in Summe. Wir waren ein verlässlicher Partner in der Corona-Bekämpfung, haben 3G sorgsam umgesetzt. Jetzt gab es die Entscheidung für 2G, damit ist der Zuschauerrückggang verbunden. Wir werden mithelfen bei der Bekämpfung", verspricht Peschek, der darauf hinweist, dass man bei Mitarbeitern und Spielern des SK Rapid eine fast hundertprozentige Impfquote vorweisen könne.

Das wichtigste Statement seitens des GF: "Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei und wir sind am meisten davon betroffen. Wirtschaftlich ist das für ein kein Erfolg, aber die Entscheidung ist zu akzeptieren, das ist die Entscheidung von jedem einzelnen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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