Knalleffekt bei Admira: Trainer Schmidt entlassen

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Knalleffekt bei der Admira!

Der Bundesligist trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Klaus Schmidt und seinem Assistenten Joachim Standfest.

"Nach eingehender Analyse und vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben sind wir zu diesem Entschluss gekommen. Wir bedauern die aktuell sportliche Entwicklung, möchten uns an dieser Stelle aber explizit für die geleistete Arbeit von Klaus Schmidt bedanken", erklärt Manager Amir Shapourzadeh.

Der Steirer hat sein Amt erst Anfang September als Nachfolger des Deutschen Reiner Geyer angetreten und in 14 Liga-Spielen nur drei Siege einfahren können. In den beiden Frühjahrs-Spielen gab es nach dem 2:2 beim SKN St. Pölten am Samstag eine 0:2-Heimniederlage gegen den SK Sturm Graz.

Ein Nachfolger von Schmidt steht noch nicht fest. Vorerst leitet Co-Trainer Michael Horvath interimistisch das Training.

Admira nimmt Mannschaft in die Pflicht

Nach dieser personellen Maßnahme nimmt Shapourzadeh nun unmissverständlich die Admira-Spieler in die Pflicht: "Ich erwarte von unserer Mannschaft für die letzten beiden Spiele im Grunddurchgang sowie in der anstehenden Qualifikationsrunde absoluten Siegeswillen, Leidenschaft und bedingungslosen Einsatz für unsere Admira!"

Der Name Felix Magath wurde in der Club-Aussendung nicht erwähnt, allerdings ist anzunehmen, dass der seit Jänner amtierende Chef von Flyeralarm Global Soccer bei der Entscheidung ein wichtiges Wort mitgeredet hat.

Der frühere Bayern-Coach saß bei beiden Frühjahrs-Partien der Admira auf der Tribüne.

Die Admira hat damit in dieser Saison bereits zwei Mal den Trainer gewechselt, die restlichen Bundesligisten zusammen ein Mal - Ferdinand Feldhofer ersetzt beim WAC den zu Barnsley abgewanderten Gerhard Struber.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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