Katzer: Rapid wäre ohne VAR-Fehler "sicher in Meistergruppe"
Der Sportchef bezeichnet einen nicht gegebenen Elfmeter in Altach als "Wahnsinn" und schimpft über VAR-Fehler in der laufenden Saison.
Beim Stand von 0:0 verzichtete der Schiedsrichter in der 16. Minute auf einen Elfmeter für Rapid. Wurmbrand wurde von Altach-Goalie Dejan Stojanovic niedergerungen.
Cheftrainer Johannes Hoff Thorup hatte für die Entscheidung wenig Verständnis, am Ende stand ein 1:1. Mit einem Sieg hätte Rapid die Meistergruppe fixiert.
Mit der Schiedsrichterkritik legt jetzt Markus Katzer gegenüber dem "Kurier" nach. "Er hat ein Foul von Niki gesehen", erklärt der Sportchef. Fehler gestehe er Schiedsrichter zu, aber mit der VAR erwarte er sich etwas anderes.
"Und das ist dann der Wahnsinn. Dann brauchen wir den VAR gar nicht und spielen lieber wie früher mit den üblichen Fehlern", so Katzer.
Katzer verweist auf weitere VAR-Fehler
Weiters verweist er auf einen Check beim Gastspiel gegen GAK, wo dem Schiedsrichter die relevante Bilder nicht gezeigt wurden, am Ende glichen die "Rotjacken" zum 1:1 aus.
Bei der Heimpartie gegen die Grazer gab es weiters einen Strafstoß für den GAK, der die 1:2-Pleite einläutete. Danach habe es laut Katzer eine Entschuldigung gegeben, dass der Elfer falsch war.
Katzer macht klar: "Wir haben selbst genug falsch gemacht, aber mit ordnungsgemäßen VAR-Entscheidungen wären wir sicher in der Meistergruppe."
So zittert Rapid weiter um die Teilnahme. Am letzten Spieltag ist alles offen. Der Tabellenrechner der ADMIRAL Bundesliga >>>