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Hoff Thorup: "Es sind zu viele Verletzungen"

Markus Katzer hofft, dass durch den Meistergruppen-Einzug der Befreiungsschlag gelang. Coach Johannes Hoff Thorup will der Verletzungsanfälligkeit den Kampf ansagen.

Hoff Thorup: "Es sind zu viele Verletzungen" Foto: © GEPA

Drei Punkte fehlen dem SK Rapid vor Beginn der Meistergruppe nur noch auf die Tabellenspitze der ADMIRAL Bundesliga.

Mit einem Sieg am Sonntag in Salzburg würden die Hütteldorfer an den strauchelnden Bullen vorbeiziehen. Auf Kampfansagen verzichteten die Grün-Weißen aber.

"Jetzt ist natürlich vieles möglich, wenn man auf die Tabelle schaut", meinte Sport-Geschäftsführer Markus Katzer bei einem Medientermin am Donnerstag. Ziel bleibe ein Startplatz in der Europacup-Qualifikation.

Hoffnung auf "so eine Art Befreiungsschlag"

"Wir hoffen, dass es für die Mannschaft so eine Art Befreiungsschlag war", sagte Katzer über den 1:0-Heimsieg am Sonntag gegen Salzburg, mit dem es Rapid noch aus eigener Kraft in die Top 6 geschafft hatte. Nun gelte es, den Schwung in den Finaldurchgang mitzunehmen.

In diesen begleiten die Wiener allerdings weiterhin Verletzungssorgen. Zuletzt erwischte es den 19-jährigen Daniel Nunoo, den Trainer Johannes Hoff Thorup als eine der positivsten Überraschungen seiner bisherigen Amtszeit nennt, mit einer Muskelverletzung.

Verletzungsanfälligkeit im Fokus

Hoff Thorup will sein Team in puncto Prävention besser aufstellen. "Fakt ist, es sind zu viele Verletzungen. Nicht nur in den vergangenen Wochen, sondern auch in den vergangenen Monaten und Saisonen", meinte der Däne, der seit Jahreswechsel im Amt ist.

"Ich habe einige Lösungen, wie wir das handhaben. Aber das ist etwas, das Zeit braucht. Die Ergebnisse kann man nicht nach ein paar Wochen messen." Bei den Verbesserungen gehe es nicht notwendigerweise um mehr Personal, sondern darum, wie man die verfügbaren Informationen nutze.

Laut Katzer habe man bereits einige Dinge verändert, etwa den "Head of Sport Performance" Alexander Steinbichler zur Datenauswertung noch näher ans Team geholt. Das Thema Spielerverfügbarkeit begleite Rapid besonders bei den Offensivakteuren, gestand der Sportchef. "Das ist ein Riesenfaktor, ob du in einer Saison erfolgreich sein kannst oder nicht."

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