Wieder Transferstopp? "Wollen Mannschaft halten"
"Ich kann mich Hannes nur anschließen. Auch ich hoffe, dass die Mannschaft so zusammenbleibt. Man merkt, dass es jedem in der Mannschaft im Moment großen Spaß macht. Jeder ist gerne bei den Trainings, freut sich auf die Spiele und man erarbeitet sich gemeinsam richtig gute Spiele und erreicht große Ziele."
Freund ist davon überzeugt, dass Salzburg auch in der K.o.-Phase in der Europa Leauge mit einer starken Mannschaft antreten wird. "Es ist natürlich Fakt, dass die Spieler für große Vereine in großen Fußballländern interessant sind. Aber ich bin positiv, dass wir konstant in die Frühjahrssrunde gehen werden, weil die Mannschaft noch große Ziele vor sich hat."
Ob Freund auch so weit gehen würde und wie bei Stefan Lainer erneut einen Transferstopp aussprechen würde? "Unser Ziel ist es klar, die Mannschaft zu halten. Dann werden wir auch die einzelnen Themen angehen. Wir erleben eine besondere Zeit und eine solche steht uns auch in den kommenden Monaten bevor. Das wissen die Jungs und der ganze Verein."
Damit spielt der Sportchef nicht nur auf die K.o.-Phase der Europa League an, sondern auch auf die Gruppenphase der UEFA Champions Leauge, die man mit einem Gewinn des Meistertitels wohl erstmals fix hätte.
Rose? Freund verhandelt mit niemandem
"Wir glauben daran, zusammenzubleiben. Der Einzug in die K.o.-Phase ist ein wichtiger Baustein dafür. Ich glaube, dass jeder spürt, dass da wieder etwas für uns drin liegt. Keiner hat eine Garantie, man weiß nicht, welcher Gegner kommt", versprüht Rose Zuversicht im Hinblick auf ein erneut lang andauerndes internationales Frühjahr.
Und auch er hat die Königsklasse nicht vergessen. "Der Glaube daran, dass wir zusammenbleiben können und das Jahr gemeinsam durchziehen und für den Verein etwas schaffen, was wir bis hierhin lange probiert haben, der wächst schon. Also bei mir zumindest."
Das klingt nicht unbedingt danach, dass Rose selbst besonders große Interesse daran hat, Salzburg im Sommer den Rücken zuzukehren. Hoffenheim hätte sich jedenfalls noch nicht in Salzburg gemeldet.
"Ich verhandle mit niemandem", sagt Freund.
Aber: "Marco ist natürlich auch sehr begehrt, er macht einen überragenden Job. Es ist doch schön, wenn wir in Salzburg einen Trainer haben, der aktuell für mich einer der interessantesten Trainer im deutschsprachigen Raum ist. Es macht uns stolz. Man sieht aber auch, mit welcher Hingabe und Leidenschaft er hier arbeitet. Daher freuen wir uns auf die nächsten Monate mit ihm in Salzburg."