Wieder im Mannschaftstraining standen die beiden Routiniers Petar Filipovic und Laszlo Kleinheisler. Bis auf die Auswahlspieler Tio Cipot, Sadik Fofana und Antonio Tikvic war nur Torhüter Jakob Meierhofer aufgrund einer Zahnoperation nicht dabei.
"Wir werden elf Spieler haben, die bereit sind, 'drüber' zu gehen", meinte Feldhofer über seine Herangehensweise an die Qualifikationsgruppe. Dass dort weniger spielerisch, sondern eher kampfbetont und defensiv agiert wird, ist bekannt. "Natürlich wäre es super, wenn wir gleich drei Punkte einfahren. Dann noch drei und noch einmal drei. Egal warum, ob Trainereffekt oder andere Dinge. Aber die Realität ist, wir wissen, wie es im unteren Playoff läuft. Das ist ein ganz anderer Fußball."
Semlic gegen dritten GAK-Trainer
Auch Semlic macht sich keine Illusionen darüber, was ihn und sein Team in den kommenden Wochen erwartet. "Man kann sich in keinem einzigen Spiel erlauben, auch nur fünf oder sechs Minuten zu verschlafen. Man muss immer 90 Minuten am Limit agieren."
Für den Coach geht es im dritten Saisonmatch gegen den GAK gegen den dritten Trainer - zuvor waren Gernot Messner und Rene Poms die Rivalen. Nun herrscht vor dem ersten Auftritt der Grazer mit Feldhofer ein gewisses Rätselraten. "Aber man kann nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Das heißt, man muss den Fokus noch höher halten", forderte Semlic.
Angesichts der Tabellensituation wäre ein Sieg für die Wattener von besonderer Bedeutung. "Jeder Start ist wichtig, wenn du ihn positiv gestalten kannst. Wenn nicht, ist es auch kein Weltuntergang", meinte Semlic.