Fix! Feldhofer übernimmt Rapid

Fix! Feldhofer übernimmt Rapid Foto: © GEPA
 

Die Tinte ist trocken! Der SK Rapid präsentiert am Sonntag den Nachfolger von Dietmar Kühbauer.

Wie es sich bereits angekündigt hat, übernimmt Ferdinand Feldhofer ab sofort das Zepter in Hütteldorf. Bereits am Montag wird der ehemalige Inennverteidiger, der 91 Spiele für den SK Rapid bestritt, das Training leiten, das geben die Wiener in einer Presseaussendung bekannt.

Feldhofer unterschreibt bis zum Ende der Saison 2022/23, außerdem gibt es eine Option auf Verlängerung. Zuletzt war der 42-Jährige für den WAC zuständig, allerdings musste er die Lavanttaler im März dieses Jahres nach internen Differenzen verlassen.

Der Neo-SCR-Coach nimmt Matthias Urlesberger, mit dem er bereits beim WAC und bei Lafnitz zusammenarbeitete, als zusätzlichen Co-Trainer mit. Thomas Hickersberger bleibt bei Rapid, ebenfalls als Co-Trainer.

Auch Jürgen Macho (Tormanntrainer), Alexander Steinbichler (Athletiktrainer), Tony Prünster (Reha- und Individualtrainer) und Daniel Seper (Videoanalyst und zudem Assistenztrainer) bleiben Rapid unter Feldhofer erhalten.

Feldhofer: "Im Fußball-Denken auf einer Wellenlänge"

Für Feldhofer ist es die Rückkehr ins tägliche Geschäft, nachdem er zuletzt acht Monate ohne Trainerjob war. Der Steirer, der unter anderem auch mit dem LASK in Verbindung gebracht wurde, freut sich auf seine neue Aufgabe: "Es fühlt sich richtig gut an, es ist eine Rückkehr in eine vertraute Umgebung. Nach intensiven Gesprächen mit den Rapid-Führungskräften war für mich sehr rasch klar, dass wir im Fußball-Denken total auf einer Wellenlänge sind. Ich kann es kaum erwarten meine Spieler persönlich kennenzulernen und mit ihnen am Platz und darüber hinaus zu arbeiten."

Feldhofers Engagement ist das Resultat eines umfassenden Bewerbungsprozesses, wie Barisic ausführt: "Wir haben seit der vorzeitigen Trennung von Didi Kühbauer sehr intensive Tage hinter uns und viele Gespräche mit potenziellen Nachfolgern aus dem In- und Ausland geführt. Der Kandidatenkreis war am Anfang sehr groß, wurde aber von Tag zu Tag kleiner. Einige haben in Hearings überzeugt, aber in Summe auch mich persönlich Ferdinand Feldhofer am meisten."

Barisic: "Feldhofer hat Alternativen gehabt"

Vom sportlichen Verantwortlichen der Hütteldorfer gibt es viel Lob für den neuen starken Mann an der grün-weißen Seitenlinie: "Er zählt zu einer neuen, modernen Trainergeneration, setzt auf innovative Arbeitsmethoden und wird mit großem Engagement und Fachkenntnis seine neue Herausforderung antreten. Ferdinand Feldhofer hat bereits bei seinen bisherigen Stationen bewiesen, dass er auf attraktiven Fußball mit einer konkreten Idee setzt und mit seinem Konzept auch Erfolg haben kann. Ganz wichtig war für uns auch, dass er sich mit unserer Spielphilosophie, die sich künftig durch den ganzen Verein ziehen soll, voll identifiziert und diese auch umsetzen will."

Die grün-weiße Vergangenheit Feldhofers, der 2005 beim vorletzten Meistertitel der Hütteldorfer und Josef Hickersberger als Stammspieler dabei war, soll nur eine kleine Rolle gespielt haben.

"Dass Feldhofer eine grün-weiße Vergangenheit als Spieler hat und dadurch auch sehr gut weiß, wie unser doch spezieller Verein tickt, ist ein schöner Nebenaspekt, war aber für die Entscheidung kein ausschlaggebendes Kriterium", so Barisic. Weiters: "Ich bin überzeugt, dass wir mit Ferdinand Feldhofer die bestmögliche Wahl getroffen haben und freue mich auf die Zusammenarbeit, die möglichst langfristig sein soll, obwohl mir bewusst ist, dass er auch jetzt schon Alternativen im europäischen Ausland gehabt hätte. Umso schöner ist es, dass wir nun gemeinsam an die kommenden Herausforderungen herangehen können."


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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