Wacker Innsbruck: Sieg soll Fanschwund stoppen

 

Aller guten Dinge sind drei. Nach Niederlagen gegen Sturm (2:3) und den SKN St. Pölten (0:2) ist dem FC Wacker Innsbruck im wichtigen Duell der bislang nicht gerade erfolgsverwöhnten Aufsteiger mit dem TSV Hartberg der erste Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison gelungen.

Zu verdanken haben die Tiroler ihre drei Punkte beim 2:1 dem Doppel-Torschützen Dominik Baumgartner, der in den 90 Minuten am Samstag gleich viele Treffer gemacht hat wie in der gesamten Vorsaison in Liga zwei. Die Treffer haben für den Innenverteidiger logischerweise einen besonderen Stellenwert.

"Es ist schön, dass ich der Mannschaft so habe helfen können. Wir sind wieder sehr bitter in Rückstand geraten. Aber den Sieg haben wir uns verdient", sagt der 22-Jährige bei "Sky".

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Wieder das Leben schwer gemacht

Trotz des lang ersehnten Heimsieges mischt sich viel Selbstkritik in die Analyse des Innsbrucker Spiels. Nicht nur das frühe Gegentor, auch das eigene Verhalten am Ende des Spiels, als Hartberg per Strafstoß beinahe noch der Ausgleich gelungen ist, ist für die Heimischen stark ausbaufähig.

"Am Ende haben wir uns das Leben sehr schwer gemacht. Bis zum 2:1 waren wir klar die bessere Mannschaft. Dann haben wir uns - warum auch immer - hinten reindrängen lassen. Den Elfer hat Knett super gehalten. So sind wir überglücklich", sagt Baumgartner, der auch den Gegner lobt.

"Hartberg ist nicht so schlecht, wie viele meinen. Viele haben vor dem Spiel von einem Pflichtsieg gesprochen. Aber die sind in dieser Liga schwer. Hartberg hat Qualität, aber wir müssen in den nächsten Spielen noch viel besser machen", meint der ÖFB-U21-Teamspieler.

"Haben mit viel mehr Besuchern gerechnet"

Trainer Karl Daxbacher sah der Partie an, dass es "für beide um sehr viel geht". Vor allem die frühen Gegentore in den letzten drei Partien wurmen "Sir Karl": "So machen wir uns immer das Leben schwer und der Matchplan kann nicht aufgehen. Das müssen wir ändern."

Ändern will der FC Wacker auch dringend etwas an der Zuschauerkulisse. Von Aufstiegseuphorie - sollte es die jemals gegeben haben - ist am Tivoli aktuell nicht mehr viel übrig geblieben. Kamen gegen Sturm noch 7.820 bzw. gegen St. Pölten 4.321 Besucher, waren es gegen Hartberg nur noch 3.115.

"Wir haben mit viel mehr Besuchern gerechnet", gibt Daxbacher zu. "Aber es liegt natürlich auch an uns. Hätten wir einen besseren Start hingelegt, vor allem in den Heimspielen, wären mehr Zuschauer da. Wir hoffen, dass wir auch auswärts punkten können, dann ist das Stadion beim nächsten Heimspiel besser gefüllt."

Nach der Länderspielpause sind die Innsbrucker beim bislang stark aufspielenden WAC zu Gast, ehe mit der Admira nicht unbedingt ein Zuschauer-Magnet ins Tivoli-Stadion kommt.


Textquelle: © LAOLA1.at

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