Dominik Szoboszlai bestätigt Abgang aus Salzburg

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Dominik Szoboszlai bestätigt seinen Abang vom FC Red Bull Salzburg!

Nach dem Spiel der "Bullen" gegen den LASK, in dem die Mozartstädter die Tabellenführung der Bundesliga mit einem 3:1-Sieg zurückerobern konnten (Spielbericht>>>), beantwortet der Ungar offen Fragen zu seiner Zukunft.

"Sky"-Reporter Gerhard Krabath fragt Szoboszlai, ob es richtig sei, dass der 20-Jährige aktuell seine letzten drei Spiele für Salzburg macht. "Ja, genau", antwortet Szoboszlai darauf und gibt damit einen Wintertransfer bekannt.

Freund: "Entscheidung liegt bei Szoboszlai"

Szobozslai hat nämlich einzig und allein die Entscheidung über, ob er Salzburg verlassen will. Der Ungar hat die Möglichkeit, im Winter seinen Vertrag per Ausstiegsklausel aufzulösen, diese soll mit 25 Millionen Euro dotiert sein und den Salzburgern eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung einbringen.

Den Verantwortlichen der Mozartstädter sind deshalb die Hände gebunden, was Sportdirektor Christoph Freund bei "Sky" bestätigt: "Die Situation ist, wie sie ist. Domi hat sich super entwickelt und ist ein hochinteressanter Spieler für den internationalen Fußballmarkt. Er kann sich entscheiden, ob er weiterhin in Salzburg spielen will, oder ob er zu einem internationalen Top-Verein gehen will."

Arsenal, Real Madrid, Atletico Madrid, Bayern München, AC Milan und viele weitere Top-Klubs mit großem Namen sollen an Szoboszlai dran gewesen sein, das Rennen dürfte nun aber RB Leipzig machen. Im Salzburger Schwesternklub soll Szoboszlai die beste Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sehen. Grundsätzlich traut Freund, der von "einigen Interessenten" spricht, dem 20-jährigen Edeltechniker zu, sich überall durchzusetzen.

Leipzig? Szoboszlai will sich noch nicht festlegen

"Ich traue es ihm zu, dass er auch in großen Ligen bei einem großen Verein eine große Rolle spielen kann, weil er persönlich gereift ist und auch sportlich einen großen Schritt gemacht hat", erklärt Freund, der schon den einen oder anderen Spieler in Richtung Leipzig verloren hat.

Den umgekehrten Weg machte Jesse Marsch. Der US-Amerikaner wechselte 2019 als Co-Trainer von Ralf Rangnick in Leipzig nach Salzburg, wo er die Verantwortung als Coach übernahm. Ob er Szoboszlai den Schritt nach Leipzig empfehlen kann? "Ich bin immer ein Fan von RB Leipzig, weil ich eine gute Zeit dort hatte. Ich glaube, es ist immer gut für Spieler von hier, sich dort zu adaptieren. Aber das ist nicht mein Thema", sagt Marsch.

Doch was sagt Szoboszlai selbst zu den Spekulationen? "Es wurden schon viele Mannschaften genannt. Arsenal, Real, Bayern und jetzt Leipzig. Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Ich habe noch wichtige Spiele in Salzburg, dann werden wir sehen", erklärt der 20-Jährige.

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid bei Blamage gegen WSG Tirol "wie eine Schülermannschaft"

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..