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Endstand
2:1
0:1
,
2:0
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Johannes Eggestein
NEWS
Das tut Altach gut: "Wenn du so oft auf die Nuss bekommst..."
Die Altacher beweisen nach einem langen Rückstand in den Schlussminuten Moral und drehen die Partie. Das freut vor allem Freistoß-Torschütze Patrick Greil.
Der SCR Altach feiert mit dem 2:1 Comeback-Sieg gegen die Wiener Austria einen wichtigen Befreiungsschlag.
Der Jubel im Schnabelholz kannte nach dem Schlusspfiff keine Grenzen mehr: Nach einem 0:1-Rückstand kämpften sich die Rheindörfler im zweiten Durchgang leidenschaftlich zurück und belohnten sich mit einem dramatischen Heimsieg.
Durch den Erfolg im Sechs-Punkte-Spiel schütteln die Vorarlberger die Austrianer vorerst ab, schaffen in der Tabelle einen wichtigen Sprung nach vorne und stellen einmal mehr unter Beweis, dass das eigene Stadion eine echte Festung ist.
Traumtor-Schütze Greil: "Hab mir gedacht: Egal, ich probier' es!"
Der Mann des Tages war unbestritten Patrick Greil, der in der 70. Minute mit einem sehenswerten Freistoß den Ausgleich und damit die Wende einleitete.
"Das war sehr schön, das hat sich sehr gut angefühlt. Ich habe mich in meiner Karriere eigentlich nie so als Freistoßschütze gesehen, aber heute hat es gut geklappt. Ich habe mir gedacht: Egal, ich probier' es einfach", schmunzelte der Matchwinner nach dem Spiel bei "Sky".
Nach kräftezehrenden Wochen tat der Dreier der Mannschaftsseele extrem gut: "Wenn du so oft auf die Nuss bekommst, ist das enorm wichtig. Ich bin heute sehr stolz, wie die Mannschaft das gemacht hat. Wir gehen weniger Risiko und haben dadurch mehr Stabilität."
Einwechslung mit Bravour: Youngster Eisschill überzeugt
Besonders bemerkenswert war die Moral der Rheindörfler vor dem Hintergrund personeller Hiobsbotschaften.
Neben dem rotbedingten Ausfall von Bähre musste Coach Ognjen Zaric bereits früh umstellen, als Demaku mit einer Wadenverletzung vorzeitig vom Feld musste.
Für ihn kam der junge Yanis Eisschill ins Spiel und fügte sich nahtlos ein. "In der Halbzeit haben wir uns einfach vorgenommen, dass wir das Spiel drehen wollen, weil es ein extrem wichtiges Sechs-Punkte-Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe war", so Eisschill.
"Vor unseren Fans war das in der ersten Hälfte einfach zu wenig, da musste mehr kommen. Dass wir dann so zurückkommen und ich länger spielen konnte, ist natürlich überragend."
Zaric stolz auf "Festung Schnabelholz"
Für Zaric war der Heimsieg der verdiente Lohn für eine deutliche Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel. Die Mannschaft belohnte sich für Mut und Risiko.
"Ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir mussten früh verletzungsbedingt wechseln, aber Yanis Eisschill hat das richtig gut gemacht. Dass wir diesen Rückstand gedreht haben, macht mich sehr zufrieden", meinte Zaric stolz.
Zuletzt hat man wieder seine Heimstärke gezeigt: "Mit unseren Fans im Rücken ist das Schnabelholz wieder eine Festung. Für uns war dieser Sieg nach schwierigen Wochen ein echter Turnaround, der uns viel Rückenwind für die kommenden Aufgaben gibt."
Nach dem gelungenen Befreiungsschlag blickt man im Ländle wieder mit deutlich mehr Optimismus nach vorne. Am Dienstag trifft man im Cup auf den Grazer AK.