Wiener Austria will Negativlauf in Altach stoppen
Cheftrainer Stephan Helm setzte in vergangenen Tagen auf Kommunikation. Aber auch die Vorarlberger rechnen sich in der Partie etwas aus.
Für die Wiener Austria steht am Freitag zum Auftakt der zehnten Fußball-Bundesliga-Runde auswärts gegen den SCR Altach viel auf dem Spiel (ab 19:30 Uhr im LIVE-Ticker>>>).
Die "Veilchen" benötigen im Ländle dringend Punktezuwachs, um die Gefahr eines Rückfalls ans Tabellenende zu bannen und den Druck auf Trainer Stephan Helm nicht weiter anwachsen zu lassen. Auch die einen Zähler hinter der Austria auf dem vorletzten Platz liegenden Altacher sehnen sich nach einem Erfolgserlebnis.
"Erwarten ein toughes Spiel"
Die Vorarlberger holten es aus den jüngsten sieben Liga-Partien nur drei Punkte, nicht viel besser sieht die Bilanz der Wiener aus. Bei vier Niederlagen gab es in den vergangenen sechs Runden gerade einmal einen Sieg und ein Unentschieden. In Altach hat die Austria zuletzt im Februar 2022 gewonnen.
Nicht nur deshalb zeigte Helm Respekt vor dem Gegner. "Altach ist in einer vergleichbaren Situation wie wir. Ihre Leistungen spiegeln sich nicht in ihrer Tabellenposition wider. Ich erwarte ein toughes Spiel", erklärte der Burgenländer, der weiterhin auf den an Muskelbeschwerden laborierenden Abwehrchef Aleksandar Dragovic verzichten muss.
Helm setzte auf Kommunikation
Seit dem 2:3 am Samstag in Ried führte Helm viele Gespräche.
"Das Wichtigste ist, dass man klar bleibt in der Kommunikation und die Dinge klar anspricht, die wir verbessern müssen. In so schwierigen Phasen muss man alles, was man hat, investieren, um da gemeinsam wieder rauszukommen", meinte der Coach und forderte von seinen Kickern Mut, Überzeugung und Selbstvertrauen.
"Wir müssen unsere Basics mit 100 Prozent auf den Platz bringen. Es fehlt nicht viel, dass wir wieder ein Erfolgserlebnis feiern."
Auch Altach braucht Punkte
Laut Altach-Trainer Ognjen Zaric "befindet sich die Austria aktuell in unserer Reichweite und ist auch in der Tabelle in unseren Regionen".
Großes Thema sei die momentane Krisenstimmung am Wiener Verteilerkreis aber nicht. "Ihre Situation ist sicher nicht angenehm, doch wir müssen den Fokus auf uns richten. Wir brauchen Punkte."
Man dürfe keinesfalls vergessen, dass die Austria "eigentlich eine gute Mannschaft ist. Sie haben einen guten Mix aus jungen, talentierten und erfahrenen Spielern", warnte Zaric.
Dennoch ist die Marschroute der Altacher klar: "Wir wollen diesen Heimsieg, und dafür brauchen wir 100 Prozent Energie", betonte der 37-Jährige.