Jungwirth fraglich
Ob der in Portugal nach einem Zusammenprall ausgetauschte Stammgoalie Lukas Jungwirth eingesetzt werden kann, wird sich zeigen. "Hoffentlich ist das Thema nicht so gravierend, die Entscheidung trifft der Arzt", betonte der Burgenländer.
Bei den Salzburgern ist der Einsatz des an den Bauchmuskeln angeschlagenen Edmund Baidoo fraglich. "Wir sind uns der Schwere unserer Aufgabe absolut bewusst. Der LASK hat in der Champions League verdient gewonnen und dabei sicher Selbstvertrauen getankt. Umso mehr freuen wir uns auf dieses Bundesliga-Spitzenspiel", meinte Röhl.
Über die Größe seiner Rotation werde erst am Spieltag eine Entscheidung fallen.
Defensive als Prunkstück
Salzburgs nationales Prunkstück war bisher die Defensive, mit nur vier Gegentoren sind sie in dieser Hinsicht klare Nummer eins.
"Spiele beim LASK sind immer intensiv und verlangen über die gesamte Spielzeit volle Konzentration. Wir wollen als Mannschaft mutig auftreten, unser Spiel durchziehen und die Energie auf den Platz bringen, die es für drei Punkte braucht", erläuterte Tormann Christian Zawieschitzky.
2025/26 holte der LASK auf dem Weg zum Titel in der Meistergruppe zwei Siege gegen Salzburg. Die "Bullen" hatten zuvor im Grunddurchgang das bessere Ende gehabt.
Sturm - Ried: Grazer wollen "tolle Woche krönen"
6:1 im Liga-Derby gegen den GAK, ein hochverdientes 1:0 in der Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag: Die Grazer gehen mit viel Selbstvertrauen in das Ende eines "Heimspiel-Triplepacks".
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"Für uns gilt es ganz klar, in den wenigen Stunden von Donnerstag bis zum Spiel in Kopf und Beinen wieder möglichst frisch zu werden, voll auf unsere Tugenden zu setzen und diese bisher so tolle Woche gegen Ried zu krönen", sagte Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch.
Nur kurz habe man sich über den "großartigen" Sieg gegen die Franzosen freuen dürfen.
Kader bleibt dezimiert
"Wir benötigen vollen Fokus, höchste Konzentration mit und gegen den Ball sowie Energie, die wir uns auch wieder über unsere großartigen Fans ziehen werden", sagte der 34-Jährige. Der Gegner stehe zurecht in der oberen Tabellenhälfte.
"Dementsprechend hart ist die Aufgabe", betonte Ingolitsch. Nicht leichter wird diese durch Sturms Verletzungsmisere. Einige Spieler seien noch dazu etwas angeschlagen.
Dazu zählt Rechtsverteidiger Jürgen Heil, dessen Einsatz sehr fraglich ist. Die vier Partien unbesiegten Rieder können hingegen in einem "David-gegen-Goliath-Spiel", wie es Sportdirektor Lukas Brandl bezeichnete, nahezu aus dem Vollen schöpfen.
Ried reist mit Selbstvertrauen an
Sie reisen dank drei Siegen in Folge, zuletzt ein 3:2 gegen die Austria, mit breiter Brust an. "Wir wollen den Schwung mitnehmen", sagte Ried-Trainer Mario Despotovic.
Ziel ist eine gelungene Generalprobe vor dem Cup-Achtelfinale beim LASK, und das am Anfang von drei Auswärtspartien in Folge. In das 100. Pflichtspielduell der beiden Teams geht Sturm mit dem Wissen, die jüngsten vier Aufeinandertreffen in Pflichtspielen sowie sechs Ligaheimspiele gewonnen zu haben.
Ried gelang der bisher letzte Ligasieg gegen Sturm am 30. Juli 2016 zu Hause. "Wir wissen, dass wir gegen einen intensiven Gegner mit viel Qualität über die gesamte Spielzeit als Mannschaft geschlossen auftreten und alles investieren müssen", sagte Despotovic.