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Bundesliga Manager: Torhüter unter der Lupe

Der richtige Schlussmann kann der Schlüssel zum Erfolg sein:

Bundesliga Manager: Torhüter unter der Lupe Foto: © GEPA

Die Wahl des richtigen Spielers auf der Torhüter-Position ist essenziell im Bundesliga Manager powered by Unibet. Diesen Umstand reflektieren auch die Preise der Schlussleute.

Alle designierten "Einser-Goalies" kosten 10,2 Millionen oder mehr, LASK-Torhüter Alexander Schlager stellt mit 16,1 Millionen alle seine Kollegen in den Schatten.

LAOLA1 vergleicht alle Tormänner, die als Nummer eins ihrer jeweiligen Klubs in die Saison gehen werden.

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Bewertung

Eingangs soll nicht unerwähnt bleiben, wie die Torhüter im Bundesliga Manager bewertet werden. Ein Einsatz bringt drei Punkte. Für eine "Weiße Weste", ein Spiel ohne Gegentor, erhält der eingesetzte Torwart ebenfalls drei Punkte. Die Zugehörigkeit zum Gewinner-Team bringt einen weiteren Zähler ein, sollte der Torhüter mit seinem Team verlieren, gibt es einen Punkt Abzug.

Pro Gegentor, das der Goalie schlucken muss, wird ein weiterer Punkt abgezogen. Für eine Niederlage mit mehr als drei Toren Unterschied gehen zwei Punkte den Jordan runter. Gelbe Karten kosten einen, Gelb-Rote Karten drei und Rote Karten sogar fünf Zähler. Für ein Eigentor sind vier Punkte fällig. Für eine Torvorlage erhält ein Torhüter sage und schreibe zehn Punkte. Mehr zur Punktevergabe gibt es hier >>>

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Alexander Schlager (LASK) - 16,1 Millionen

Der Torhüter des LASK ist der drittteuerste Spieler im Bundesliga Manager powered by Unibet und das aus gutem Grund.

Schlager war in der vergangenen Saison zuverlässiger Rückhalt der Oberösterreicher, wurde zum besten Torwart der abgelaufenen Spielzeit gekürt und dürfte im Rennen um den Startplatz im ÖFB-Team die Nase vorne haben.

Der Preis reflektiert Schlagers Stellenwert als Top-Torhüter in der Bundesliga. Er kam in der vergangenen Spielzeit in allen 32 Spielen zum Einsatz, kassierte dabei 37 Gegentore. Abgesehen von Gegentoren, kostete der Salzburger nur einmal durch eine Gelbe Karte einen Punkt.

In der vergangenen Saison hätte Schlager 102 Punkte erzielt, Top-Wert aller Schlussmänner. Sollte den Linzern eine ähnlich starke Spielzeit gelingen wie in der Vorsaison, können sich Manager mit Schlager im Team getrost auf die Schulter klopfen.

Cican Stankovic (RB Salzburg) - 14,7 Millionen

Der Nationalmannschafts-Kollege von Schlager ist der zweitteuerste Torwart im Bundesliga Manager und kann dies ebenfalls mit fabelhaften Zahlen untermauern.

Der 27-Jährige hätte in der vergangenen Spielzeit 99 Punkte gemacht, drei weniger als Schlager. Stankovic verpasste in der vergangenen Saison allerdings fünf Spiele, was sich im Vergleich des Punkteschnitts zeigt.

Stankovic hätte 3,67 Punkte pro Spiel erreicht, Schlager nur 3,19. Zur individuellen Klasse des Nationalspielers kommt dazu, dass Salzburg nur selten verliert. Stankovic ist einer von zwei Torhütern, die keine Niederlage mit drei oder mehr Toren Unterschied kassiert hat.

Richard Strebinger (Rapid) - 14,4 Millionen

Marginal günstiger als der Salzburg-Goalie ist Rapid-Torhüter Richard Strebinger. Der ebenfalls in der Vergangenheit schon zum Kreis der ÖFB-Goalies zählende Rapidler verpasste einen signifikanten Teil der vergangenen Spielzeit, absolvierte nur 20 von 32 Bundesliga-Partien, keine einzige in der Meisterrunde.

Das schlägt sich auch in den Kennzahlen zum Rapid-Tormann nieder. Strebinger ist neben Stankovic der zweite Torhüter, der keine Niederlage mit drei oder mehr Toren kassiert hat. Die 2:7-Niederlage gegen Salzburg musste Tobias Knoflach schlucken.

Dadurch sind die Zahlen von Richard Strebinger mit Vorsicht zu genießen. Der 27-Jährige hätte nur 58 Punkte gesammelt, im Schnitt 2,9 pro Spiel - der viertbeste Wert aller Torhüter.

Jörg Siebenhandl (Sturm) - 13,8 Millionen

Der Sturm-Goalie konnte einem in der letzten Saison leidtun. Der ehemalige ÖFB-Tormann zeigte trotz einer furchtbaren Spielzeit der Grazer ansehnliche Leistungen.

In der Bewertung des 30-Jährigen spielen die Heldentaten der vergangen Saison aber keine Rolle, Gegentore, Niederlagen und Co. schlagen sich schwer auf die Punkteausbeute des Sturm-Keepers.

Nur 30 Punkte, 0,94 Zähler pro Spiel hätte Siebenhandl in der vergangenen Saison auf dem Konto gehabt. Die 17 Niederlagen, die Sturm kassiert hat, wiegen schwer. Verfälscht wird dieser Wert durch die Teilnahme an der Meisterrunde, wo die Grazer neun Niederlagen in zehn Spielen einstecken mussten.

Eine Seuchensaison wie die letzte wird Sturm wohl nicht passieren, Siebenhandls 30 Punkte stellen den absoluten Boden dar.

Rene Swete (Hartberg) - 13,5 Millionen

Noch ein Torhüter, der Opfer seines Teams ist. Swete kassierte im Grunddurchgang und der Meisterrunde 68 Gegentore, so viele wie kein anderer Schlussmann in der österreichischen Bundesliga. Hartberg hat in der vergangenen Saison „Hurra-Fußball“ praktiziert, 90 Minuten offenes Visier.

Dies lässt Swete schlechter dastehen als er tatsächlich ist. Swete hätte nur 14 Punkte einstreifen können, 0,47 Zähler pro Spiel.

Dividiert man die theoretische Gesamtpunktezahl der Vorsaison mit dem Wert des Hartberg-Goalies, der Fünfthöchste aller Torhüter, erhält man den Faktor 1,037 - der mit Abstand Niedrigste im Feld. Zum Vergleich: Spitzenreiter in dieser Kategorie ist WAC-Goalie Kofler, der einen Faktor von 6,61 aufweisen kann.

Alexander Kofler (WAC) - 12,1 Millionen

Wie bereits angedeutet, kann sich Alexander Kofler auf die Fahnen heften, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen zu können, wenn man die möglichen Punkte der Vorsaison mit dem Kostenpunkt der aktuellen vergleicht.

Der WAC-Goalie weist mit elf „weißen Westen“ den zweitbesten Wert in dieser Kategorie auf. Kofler hätte in der abgelaufenen Saison 80 Punkte gesammelt, nur Schlager und Stankovic waren besser.

Kofler könnte sich als absolutes Schnäppchen erweisen, sollte der WAC eine ähnliche Saison wie die vergangene spielen.

Christoph Riegler (St. Pölten) - 11,9 Millionen

Der Torhüter der „Wölfe“ hätte in der Vorsaison 43 Punkte gesammelt. Rieglers Ausbeute wird allerdings durch einen Assist, den er gegen die Admira verbuchen konnte, mit gleich zehn Punkten ordentlich aufgefettet.

Der 28-Jährige hat seinen Stammplatz in der niederösterreichischen Landeshauptstadt sicher, die einzigen Spiele, die er verpasst hat, waren aufgrund von Verletzungen.

Patrick Pentz (Austria) - 11,8 Millionen

Nur marginal billiger als Riegler ist Austria-Schlussmann Patrick Pentz. Während der 23-Jährige in der Vorsaison erst nach Jahreswechsel erste Wahl war, führt in dieser Saison kein Weg am gebürtigen Salzburger vorbei.

Die Veilchen haben sich im Sommer für den ehemaligen U21-Teamtorhüter entschieden und den Vertrag mit Ivan Lucic, der in der ersten Saisonhälfte den „Einserstatus“ innehatte, nicht verlängert.

Pentz kam in der vergangenen Saison, abgesehen vom Europacup-Playoff, in 13 Spielen zum Einsatz, neun davon in der Qualifikationsgruppe. Das wirkt sich auf die statistischen Werte aus, die für eine vollständige Bewertung des Austria-Schlussmannes unbrauchbar sind.

In seinen absolvierten Spielen hätte Pentz 46 Punkte geholt, durchschnittlich 3,4 pro Spiel - der zweihöchste Wert nach Stankovic.

Da Pentz nun vermehrt auf bessere Konkurrenz treffen wird als in der Qualifikationsgruppe, ist dieser Wert mit Vorsicht zu genießen.

Andreas Leitner (Admira) - 11,6 Millionen

Die letzte Saison war keine einfache für die Admira. Die Südstädter mussten bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern, fixierten diesen erst durch ein torloses Remis in Tirol.

So lassen sich auch die 23 Punkte erklären, die Andreas Leitner in der vergangenen Saison ergattert hätte.

Acht Mal musste der 26-Jährige Niederlagen mit drei oder mehr Toren Unterschied einstecken, seine vier „weißen Westen“ sind neben Swete und Pentz, der nur 13 berücksichtigte Spiele bestritt, die wenigsten aller Stamm-Torhüter der aktuellen Saison.

Martin Kobras (Altach) - 10,8 Millionen

Der Altach-Schlussmann ist wie Andreas Kofler ein Meister des Preis-Leistungs-Verhältnisses. In der vergangenen Spielzeit hätte der 34-Jährige 65 Punkte geholt, den vierthöchsten Wert aller Bundesliga-Torhüter.

Der Faktor 6,01, der herauskommt, wenn man Ausbeute durch Preis im Bundesliga Manager powered by Unibet dividiert, ist ebenso der vierthöchste der Liga. Nur Schlager (6,22), Stankovic (6,73) und Kofler (6,61) weisen höhere Werte auf.  Dass Kobras trotz seiner zwei glatt Roten Karten solche Werte erreicht, ist beachtlich, die Teilnahme der Altacher an der Qualifikationsrunde wird ihr Übriges dazu beigetragen haben.

Ferdinand Oswald (Tirol) - 10,7 Millionen

Weniger gut erging es am anderen Ende der Qualifikationsgruppe der WSG Tirol um Torhüter Ferdinand Oswald. Der Deutsche wäre mit seinem Team in die 2. Liga abgestiegen, der Kollaps des SV Mattersburg bewahrte die Tiroler allerdings vor der Zweitklassigkeit.

Selbige hat das Team von Oswald aber mehr als nur einmal in der Vorsaison zur Schau gestellt. Kein anderes Team hat öfter verloren, nur Rene Swete musste mehr Gegentore einstecken als Oswald.

Dass dies nichts Gutes für die mögliche Ausbeute des Deutschen bedeutet hätte, ist nicht schwer zu begreifen. Oswald hätte mit 38 Zählern zwar mehr als Swete und Leitner am Konto, profitiert dabei aber von zwei Vorlagen, die seine Kollegen nicht zu Buche stehen haben.

Samuel Sahin-Radlinger (Ried) - 10,2 Millionen

Der 27-Jährige ist der einzige Torhüter in dieser Auflistung, der in der vergangenen Spielzeit nicht in der österreichischen Bundesliga gespielt hat.

Stattdessen stand Sahin-Radlinger beim FC Barnsley von Trainer Gerhard Struber unter Vertrag, wo er 18 Spiele in der englischen Championship absolvierte.

Im Saisonfinish wurde der ehemalige ÖFB-Nachwuchsteam-Tormann nicht mehr berücksichtigt.

Der gebürtige Rieder schloss sich dem Bundesliga-Aufsteiger vor der Saison ablösefrei an, wird dort als etatmäßige Nummer eins fungieren.

Ob es für Sahin-Radlinger eine erfolgreiche Saison wird, hängt stark von der allgemeinen Performance der Rieder bei ihrer Bundesliga-Rückkehr ab.

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