Facts zur Halbzeit im Grunddurchgang

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Elf Runden sind in der neuen Bundesliga-Saison bereits absolviert und damit ist die Hälfte des Gunddurchgangs bereits Geschichte. Daher ist es Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen, denn es gab einige historische Bestmarken:

Red Bull Salzburg hat mit zehn Siegen und einem Remis aus den ersten elf Spielen den bisherigen Startrekord des SK Rapid Wien aus der Saison 1987/88 übertrumpft. Es mussten nur neun Platzverweise ausgesprochen werden, das ist der niedrigste Schnitt in diesem Jahrtausend. Darunter war aber der schnellste Ausschluss der Bundesliga-Geschichte: Stefan Meusburger vom FC Wacker Innsbruck sah in Runde 9 bereits nach einer Minute und sieben Sekunden Rot.

An einem weiteren historischen Bestwert sind die Klubs nur ganz knapp vorbeigeschrammt. Mit 4,5 Toren pro Spiel in der 1. Runde war dies der zweittorreichste Auftakt der Bundesliga-Geschichte, nur 2000/01 wurden mit 4,8 Toren pro Spiel mehr erzielt.

SKN so gut wie nie

Salzburg zeichnete sich auch in dieser Saison wieder durch Offensivstärke aus und hatte mit 365 Ballaktionen im gegnerischen Strafraum die meisten der Liga. Der SKN St. Pölten steht mit 21 Punkten nach elf Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. So gut waren die Niederösterreicher nach elf Runden noch nie platziert.

Der LASK kann sich auf seine Defensive verlassen, die Oberösterreicher mussten nur sieben Gegentore hinnehmen, die wenigsten der Liga. Comeback-Qualitäten hat die Wiener Austria bewiesen, die zwei Spiele nach 0:1-Rückständen noch gewinnen konnte, das gelang sonst nur TSV Hartberg.

Der WAC hat das Visier richtig eingestellt (fünf Tore von außerhalb des Strafraums) und kann sich unter anderem auf die Torgefahr von Michael Liendl (in Runde 4 an fünf Toren direkt beteiligt) und die Kopfballstärke von Dever Orgill (145 Kopfballduelle – Höchstwert in der Liga) verlassen. Der SK Sturm Graz ist mit nur 118 Fouls die fairste Mannschaft der Liga und hat gleichzeitig mit Peter Zulj den meistgefoulten Spieler der Liga (34x) in seinen Reihen.

Wacker vom Pech verfolgt

Der SV Mattersburg brachte 31 % seiner Flanken zum Mitspieler (Liga-Höchstwert) und eine sogar direkt ins Tor: Rene Renner verwandelte in Runde 9 einen Eckball direkt. Der TSV Prolactal Hartberg ist in der Anfangsviertelstunde besonders gefährlich, der Aufsteiger erzielte vier Tore in den ersten 15 Minuten.

Der SK Rapid Wien war bis jetzt in der ersten Halbzeit erfolgreicher als in der zweiten, 60 % der Tore erzielten die Hütteldorfer vor dem Seitenwechsel, zudem war Neuzugang Christoph Knasmüllner an 60 % der Tore direkt beteiligt. Noch nicht vom Glück verfolgt war der FC Wacker Innsbruck, der in dieser Saison bereits 6-mal Aluminium getroffen hat, nur der LASK (7) häufiger.Altach war bisher durch Standardsituationen besonders gefährlich und erzielte acht Tore nach ruhenden Bällen. Die Admira bewies gutes Stellungsspiel und fing bisher 203 Pässe des Gegners ab – Ligahöchstwert. 40 Prozent davon entfallen auf das Innenverteidiger-Duo der Südstädter, Sebastian Bauer/Bjarne Thoelke.

Textquelle: © LAOLA1.at

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