Austrias Zorn kritisiert Vorschlag von Rapid-Präsidenten
Der Sportchef der Veilchen kann einem Vorschlag von Alexander Wrabetz nichts abgewinnen und kritisiert dessen Äußerung.
Nach den Vorfällen beim letzten Wiener Derby muss der SK Rapid für zumindest drei Jahre auf den Gästeblock beim Wiener Derby verzichten. Ursprünglich als freiwillige Maßnahme kommuniziert, verhängte der Senat 1 der Bundesliga im Anschluss auch eine Verpflichtung dazu.
Präsident Alexander Wrabetz stellte dabei auch eine Forderung in Richtung des Rivalen. "Ich hoffe, dass die Austria dem folgen wird", wird der ehemalige ORF-Chef von "Sky" zitiert.
Eine Antwort gibt es jetzt vom Austria-Sportchef Thomas Zorn in der "Sky"-Sendung "Talk und Tore". "Mann muss herausheben, dass unsere Fans sich im Derby sehr gut verhalten haben", so Zorn.
Block West leer, aber FAK-Fans?
Die Anhänger der Veilchen hätten sich nicht provozieren lassen. Er sehe die Austria nicht im Lead, auf etwas zu verzichten. "Ich fand die Äußerung nicht angemessen", macht der FAK-Funktionär klar.
So droht Rapid das Szenario, dass beim nächsten Wiener Derby in Hütteldorf nur der organisierte Support der Austria vor Ort ist. Für drei Topspiele bleibt der Block West geschlossen - das könnte, sollte Rapid die Top sechs erreichen, dann auch auf ein Heimderby im Frühjahr zutreffen.