"Unser Kader ist aktuell nicht der breiteste. Da ist es nicht an der Zeit, irgendwelche Erwartungen oder Träume zu schüren."
Dass die Veilchen während der Saison mit Dominik Fitz und Maurice Malone zwei Leistungsträger verkauft haben, mit Manprit Sarkaria und Noah Botic zwei Offensivspieler schwere Verletzungen erlitten haben, nun auch noch Kelvin Boateng wochenlang fehlt, darf nicht unerwähnt bleiben.
Dementsprechend hält Johannes Eggestein den Ball auch flach: "Wir tun gut daran, uns von Woche zu Woche aufs nächste Spiel zu fokussieren. Unser Kader ist aktuell nicht der breiteste. Da ist es nicht an der Zeit, irgendwelche Erwartungen oder Träume zu schüren."
Helms ungewöhnlicher Ansatz
Coach Helm wählt in Sachen Zielsetzung über den Grunddurchgang hinaus überhaupt einen ganz anderen Ansatz: "Die Ziele sind sonnenklar: Wir wollen die Mannschaft entwickeln."
"Erfahrene und arrivierte Spieler sollen einen Stamm der Mannschaft bilden, damit junge Spieler und Spieler wie die beiden Lees und Barry entwickelt werden. Damit der Verein das machen kann, was mit Malone, Fitz und Ndukwe passiert ist. Und eine Kultur zu entwickeln, damit wir immer wieder abliefern können. Natürlich haben wir auch Ergebnisziele, die sind aber Folge dessen", so der Trainer.
Dass es für die Austria in dieser Saison aber durchaus wieder einige Zeit um den Meistertitel gehen kann, ist Fischer klar: "Es geht von Null los, es ist alles möglich, jeder kann jeden schlagen."