Nach der Pause klappte es für den FAK wesentlich besser. Chance um Chance wurde erspielt. Vor allem nach der Einwechslung von Sanel Saljic, der nach seiner Verletzung noch nicht fit genug für 90 Minuten ist, wurde die Austria stärker.
Saljic stürmte statt Boateng, die Angriffe wurden unberechenbarer, der Youngster war als Pressingauslöser wesentlich besser geeignet.
"Er hat der Mannschaft etwas geben können, das zu diesem Zeitpunkt wichtig war. Er hat ein sehr gutes Gespür für Anlaufwege und Räume, ist sehr spielintelligent", lobt Helm.
Keine Effizienz und die Strafe
Doch der zweite Treffer wollte einfach nicht gelingen. "Es lag nur daran", ist sich Fischer sicher, dass die mangelnde Effizienz letztlich den Unterschied zwischen drei und einem Punkt ausmachte.
Und dann war da eben noch die 83. Minute. Bolla hebelte mit einem guten weiten Ball die komplette Abwehr aus, Kara vollendete mustergültig per Kopf.
"Wir werden mit einem langen Ball bestraft, das tut richtig weh. Da müssen wir ansetzen: Dass wir nicht mit einem Ball ausgehebelt werden. Hoffentlich lernen wir daraus so schnell wie möglich", ärgert sich Fischer.
"Wenn wir das jede Woche..."
Helm trocken: "Natürlich hätten wir uns da besser verhalten können."
Nichtsdestoweniger ist der Austria-Trainer mit dem Gezeigten letztlich zufrieden: "Wenn wir das jede Woche auf den Platz bringen, spielen wir bis zum Schluss eine relativ gute Rolle."