Austria-Investor: Diese Kandidaten sind im Rennen

Austria-Investor: Diese Kandidaten sind im Rennen Foto: © GEPA
 

Am Freitag hätte eine Entscheidung fallen sollen, doch die Zukunft der Wiener Austria ist weiterhin völlig ungewiss.

Dabei drängt die Zeit, es gilt, im letzten Moment eine Insolvenz abzuwenden und auch die Bundesliga macht zunehmend Druck, will wissen, wie das Loch, das durch durch die nie eingetroffenen Insignia-Millionen entstanden ist, gestopft werden soll.

In den Gremien der violetten Bosse herrscht Uneinigkeit darüber, mit welchem Investor der FAK zusammenarbeiten soll. Und in diesem Satz versteckt sich auch schon die gute Nachricht: Es gibt drei Optionen, die konkret am Tisch liegen.

Die drei Möglichkeiten

Die laut "Kurier" unwahrscheinlichste Variante: Der deutsche Unternehmer Utz Claassen, der auch schon bei Hannover 96 und auf Mallorca tätig war. Ihm eilt der Ruf voraus, wankelmütig zu sein.

Bessere Chancen hat der Spanier Ivan Bravo. Der Spanier war einst bei Real Madrid und ist inzwischen Generaldirektor der "Aspire Academy" in Katar. Mit ihm hat der Klub schon verhandelt, ehe sich die Austria im vergangenen Winter für "Insignia" entschieden hat, damals hat Bravo laut "Kurier" 12,5 Millionen Euro für 49,9 Prozent der AG-Anteile geboten.

Und es gibt auch eine österreichische Variante. Teil davon ist Jürgen Werner - der Oberösterreicher hatte schon während seiner Zeit als Spielervermittler engen Kontakt zu den Veilchen, vor allem zu jener Zeit, als Thomas Parits als Sportvorstand tätig war. Aktuell ist der Ex-LASK-Vizepräsident von der Bundesliga aber mit einer Funktionssperre belegt.

Wie die "Krone" berichtet, gehören auch der aktuelle Austria-Präsident Frank Hensel sowie die beiden Vizepräsidenten Raimund Harreither und Karl Pisec dieser Investorengruppe an. Sollten sie zum Zug kommen, gibt es offenbar weitere Sponsoring-Angebote - vor allem von dem Verein nahestehenden Personen und Unternehmen.

Die heimische Investorengruppe soll aktuell aber noch das geringste Angebot abgegeben haben.

"Alle drei Varianten haben Charme", sagt Vorstand Gerhard Krisch. Er muss nun die beiden Lager innerhalb der Gremien - die einen bevorzugen einen internationalen Player, die anderen eine Variante, bei der zwar Ertrag, aber auch Risiko geringer sind - zu einem Ergebnis bewegen. Am Montag ist die neue Deadline. Sie sollte halten.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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