"Es muss auch mal reichen, wenn man auswärts zwei Tore oder vielleicht auch nur eines schießt", moniert der Deutsche.
Erfreulich ist, dass das Spiel nach vorne an Attraktivität gewonnen hat, auch in Graz legten die "Veilchen" einen beherzten Auftritt hin.
"Es ist sehr erfreulich, dass wir Torchancen haben und auch Tore machen. Das zeigt, dass wir offensiv einen sehr guten und zielstrebigen Fußball spielen. So viele Torchancen, wie wir in diesem Spiel hatten, muss man in einem Auswärtsspiel erst mal kriegen", so Wimmer.
Fischer hofft auf Cupsieg von Sturm
Was fehlt, ist mit gleicher Konsequenz zu verteidigen: "Das kriegen wir noch nicht hin über das komplette Spiel. Daher stehen wir leider mit leeren Händen da."
Letztlich sei auch in Sachen Cleverness noch Luft nach oben: "Es reicht noch nicht, weil wir es noch nicht schaffen, über 90 Minuten mit letzter Konsequenz zu verteidigen, auch mal unangenehm zu sein, vielleicht in gewissen Situationen auch mal Foul zu spielen, damit es gar nicht zu der Torchance kommt. Das müssen wir analysieren, weiter daran arbeiten und es auch abstellen."
Für die bisherigen Auftritte ist die Punkteausbeute in der Meistergruppe definitiv zu mager. Jetzt hat die Austria eineinhalb Wochen Zeit, um an den Defiziten zu arbeiten. Gleichzeitig kann man das ÖFB-Cup-Finale zwischen Sturm und Rapid verfolgen.
Fischer - ein Steirer mit Vergangenheit in der GAK-Jugend - macht kein Geheimnis daraus, wem er die Daumen drückt: "Hoffentlich gewinnt Sturm Graz. Ich glaube, zu Rapid muss ich keinen Kommentar abgeben."
"Es muss auch mal reichen, wenn man auswärts zwei Tore oder vielleicht auch nur eines schießt."