Sturm-Kritik: "Eine wirtschafltiche Katastrophe"

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Auch Sturm Graz hat sich über die von der Bundesregierung erlassenen Zuschauer-Beschränkungen bei Veranstaltungen nicht erfreut gezeigt.

In einem Schreiben an Mitglieder, Abonnenten und Fans vom Dienstag sprach der Fußball-Bundesligist von einer "überraschenden und unverständlichen Erklärung". Trotz eines wochenlang entwickelten Konzepts dürfen nun nur 3.000 Zuschauer in die Grazer Arena kommen.

"Die für uns sehr überraschende Nachricht von Bundeskanzler Kurz über die neuerliche Beschränkung der Zuschauerzahlen ist wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe und kostet uns einen deutlichen siebenstelligen Betrag. Der Fördertopf der Bundesregierung muss auf jeden Fall aufgestockt und über den 30. September hinaus verlängert werden", hielt Sturms Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich fest. Er sprach von einer "willkürlichen" Entscheidung der Regierung.

"Ob 3.000 oder 8.000 Zuschauer macht keinen Unterschied"

Sturm habe in Abstimmung mit den Behörden viel in das Covid-Präventionskonzept investiert, so Tebbich.

"Das gesundheitliche Risiko ob 3.000 oder 8.000 Zuschauer, so wie es das Konzept vorsieht, macht keinen Unterschied", betonte er. Sturm muss nun umdisponieren. Bis (morgigen) Mittwochvormittag haben alle Abonnenten das Recht, ihre Dauerkarte ohne finanzielles Risiko stillzulegen.

Aus dem verbleibenden Pool werden jene 1.000 ausgewählt, die ihre Abos als erste abgeschlossen haben. Alle Abonnenten, die außerdem auch Mitglieder sind, dürfen ebenfalls ins Stadion.

Textquelle: © LAOLA1.at

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