Die Verlierer der Herbstsaison 2018

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Die Winterpause ist angebrochen, der Bundesliga-Herbst ist zu Ende.

Für das neue Jahr werden wohl alle Spieler gute Vorsätze fassen. Einige unter ihnen haben nach einem aus ihrer Sicht durchwachsenen Herbst besonders viel gutzumachen.

LAOLA1 hat jeweils drei Verlierer pro Verein ausgewählt. Das müssen nicht zwangsläufig jene Spieler sein, die tatsächlich die schwächsten Leistungen erbracht haben. Vielmehr handelt es sich auch um Spieler, die weit unter ihren bzw. den Erwartungen ihrer Arbeitgeber zurückgeblieben sind oder im Vergleich zum Frühjahr geschwächelt haben.

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FC RED BULL SALZBURG:

CHRISTOPH LEITGEB: "Er ist fit und sowohl auf dem Platz als auch außerhalb eine wichtige Stütze und ein wertvoller Spieler für unsere Mannschaft", sagte Sportdirektor Christoph Freund bei Leitgebs Vertragsverlängerung im Juni. Nun ja. Ein einziger Bundesligaeinsatz (6 Minuten gegen Hartberg) sind - vorsichtig formuliert - nicht gerade ein Beweis für diese Aussage. Abgesehen von diesem Einsatz war der 33-Jährige "Ur-Bulle" auch gerade einmal drei Mal im Kader. Im Sommer ist dann wohl wirklich Schluss.

JEROME ONGUENE: Nach seiner Rückkehr aus Stuttgart hat sich der Kameruner nicht im Kampf um einen Stammplatz in der Innenverteidigung durchsetzen können. Erst im Oktober kam er zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Saison. Gegen Mattersburg durfte er aber immerhin über einen spektakulären Treffer jubeln. Hinter Andre Ramalho und Marin Pongracic ist er aktuell nur Innenverteidiger Nummer drei. Auch Jasper van der Werff schien vor seiner Meniskusverletzung näher an der ersten Elf als Onguene.

DOMINIK SZOBOSZLAI: Beim FC Liefering glänzte der Ungar im Herbst regelmäßig mit insgesamt sechs Toren und vier Assists, aber offiziell ist Szoboszlai eben Spieler des FC Red Bull Salzburg. Und dort hat er so gut wie keine Chancen auf Einsätze. Damit steht er stellvertretend für den "Stau" der sich in dieser Saison am Weg in die "Bullen"-Elf gebildet hat. Auch Romano Schmid kann ein Lied davon singen. Dass Szoboszlai lediglich vier Mal für maximal eine halbe Stunde eingewechselt worden ist, spricht dafür, dass Marco Rose ihn noch nicht so weit sieht, wie er vielleicht sich selbst.

LASK:

MARKUS WOSTRY: Was hat der 26-jährige Innenverteidiger mit seinem früh verkündeten Wechsel alles ausgelöst? Ex-Admira-Trainer Ernst Baumeister war ihm böse, nahm ihn nicht ins Trainingslager mit, wollte ihn nicht mehr einsetzen, begnadigte ihn dann aber doch. Hat sich das Theater gelohnt? Bei weitem nicht. Wostry spielt beim LASK kaum eine Rolle, hat vier Bundesliga-Einsätze, sechs Pflichtspieleinsätze gesamt. Das lag nicht nur an kleineren Blessuren.

FLORIAN JAMNIG: Der 28-Jährige war einer der besten Spieler der vergangenen Erste-Liga-Saison in Diensten von Wacker Innsbruck. 129 Spiele und 27 Tore hatte er für die Tiroler vorzuweisen, ehe die Bundesliga rief. Austria und LASK bemühten sich, die Linzer bekamen den Zuschlag. Eine große Rolle spielt der Spätstarter dort aber (noch) nicht. Nur 254 Spielminuten in 11 Einsätzen in der Bundesliga, kein Scorerpunkt - da hat der Mittelfeldspieler sicher noch Verbesserungspotenzial.

DOGAN ERDOGAN: Der tiefe Fall des türkischen U21-Teamkapitäns. In der Aufstiegssaison einer der Helden, letztes Jahr schon weniger im Fokus und diese Saison nur mehr mit 3 Bundesliga-Einsätzen. Im Sommer verlängerte er noch seinen Vertrag bis 2020, im November wurde die Trennung für den Winter bekanntgegeben. "Er hat mir gesagt, dass er nicht mehr motiviert ist. Es wäre dem Team nicht fair gegenüber, weiter auf einen Spieler zu bauen, der die Mannschaft im Stich lässt, wenn sie ihn braucht", begründete Trainer Oliver Glasner in den "OÖN", warum er ihn nicht mehr einsetzen wird.

SKN ST. PÖLTEN:

MICHAEL AMBICHL: In den letzten Jahren gab es im zentralen Mittelfeld des SKN kein Vorbeikommen an Ambichl, der zeitweise auch die Kapitänsschleife trug. Das änderte sich nach dem Sommer und der Umgestaltung des Teams schlagartig: Unter Didi Kühbauer kam der 27-Jährige in der Bundesliga überhaupt nicht mehr zum Einsatz, wurde zeitweise sogar zur zweiten Mannschaft in die Regionalliga Ost entsandt. Trotzdem ist Ambichl nur als "halber Verlierer" zu betrachten, denn Ende Oktober kam er zurück aufs Radar und stand unter Ranko Popovic zumindest wieder fünfmal in der Startelf. Es bleibt abzuwarten, wie sich seine Saison weiter entwickelt.

DANIEL SCHÜTZ: Vom vielseitig eingesetzten Stammspieler im Offensivbereich zum Nonfaktor. Lediglich 68 Bundesliga-Einsatzminuten hat der kleingewachsene Flügelflitzer 2018/19 vorzuweisen, da brachte ihm auch das Joker-Tor beim ersten Einsatz in Innsbruck nicht viel. Ranko Popovic bediente sich noch dreimal der Dienste von Schütz, keine der Partien wurde gewonnen, jetzt schaut der 27-Jährige wieder zu.

MARTIN RASNER: Nach dem Ende seines überschaubaren Ausflugs zum 1. FC Heidenheim lief das Jahr 2017/18 weitestgehend im Sinne des 23-Jährigen. Eine Hüftverletzung bremste ihn jedoch zu Beginn der Saison ein. Das Aufbauprogramm in der Regionalliga war rechtzeitig abgeschlossen, um eine Chance bei Ranko Popovic zu ergattern, aber nach zwei Startelf-Einsätzen in der Bundesliga war das Zwischenhoch wieder vorbei.

WOLFSBERGER AC:

SASA JOVANOVIC: Der Offensivallrounder kam am Ende der vergangenen Saison noch regelmäßig zum Einsatz, spielt aber unter Christian Ilzer kaum eine Rolle. Nur ein einziges Mal durfte der Serbe von Beginn an auflaufen, beim Joker-Einsatz gegen den FC Wacker gelang ihm zumindest ein Treffer. So betreibt er wohl wenig Eigenwerbung für die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags.

BERND GSCHWEIDL: Mit sieben Toren und zwei Assists war Gschweidl in der Vorsaison noch ein gefragter Offensivmann beim WAC, in dieser Saison schafft es der 23-Jährige nur selten in die Startformation. An Orgill und Schmerböck war einfach kein Vorbeikommen. Damit kann Gschweidl einfach nicht zufrieden sein. Durch den verletzungsbedingen Ausfall von Schmerböck bekommt er aber im Frühjahr eventuell mehr Chancen, Ilzer von sich zu überzeugen.

ASH KIGBU: Als Leihspieler von Manchester City wurde der ehemalige englische U18-Teamspieler mit Spannung in Wolfsberg erwartet. Nur durfte der Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, sein Können kaum unter Beweis stellen. Im Bundesliga-Herbst schaffte es der 19-Jährige auf ganze drei Einsätze. Wenn es an Manfred Gollner und Michael Sollbauer kein Vorbeikommen gibt, dürfte es auch in der Premier League schwierig werden.

FK AUSTRIA WIEN:

LUCAS VENUTO: Die Wiener Austria hat eine Offensive, die in großen Teilen der Herbstsaison schlicht und ergreifend nicht funktioniert hat. Dennoch waren die Chancen, die der Brasilianer erhalten hat, überaus rar gesät. Das spricht nicht gerade für den 23-Jährigen, der deswegen selbstverständlich auch mit einem Abgang aus Wien-Favoriten liegäugelt.

DOMINIK PROKOP: Der 21-Jährige ist fraglos ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Das Problem: Er hat diesen Mehrwert im Herbst praktisch nie unter Beweis gestellt. In der Krise hat auch der kleine Dribblanski stets nach seiner Form gesucht, nur einen einzigen Scorerpunkt sammeln können. Stagnation ist noch eine nette Umschreibung.

UROS MATIC: Der Serbe war so etwas wie der violette Königstransfer des Sommers, sollte sich an der Seite von Kapitän Alexander Grünwald als Lenker und Denker im Zentrum etablieren. Herausgekommen ist ein Herbst als Mitläufer. Der 28-Jährige - dem zugute gehalten werden muss, dass er oft "out of position" eingesetzt wurde - ist vieles schuldig geblieben.

SK STURM GRAZ:

PHILIPP HOSINER: Ho-Ho-Hosiner? Bislang ist es leider eher No-No-Hosiner. Gut ist, dass dem früheren Torschützenkönig gegen die Admira quasi in allerletzter Minute ein versöhnlicher Herbst-Abschluss gelang. Dies sollte für das Frühjahr Auftrieb geben. Denn in diesem Herbst performte der Stürmer definitiv nicht so, wie es sich beide Seiten vorgestellt haben. Sportchef Günter Kreissl berichtete von einem Gespräch bereits vor der Admira-Partie, in dem dies sowohl der Verein als auch der Spieler klar artikuliert haben. Lediglich drei Liga-Treffer sind auch nicht jene Ausbeute, für die Hosiner von Union Berlin verpflichtet wurde. Im Frühjahr gilt es nachzulegen, um nicht endgültig als Fehleinkauf abgestempelt zu werden.

FILIPE FERREIRA: Bereits als Fehleinkauf abgestempelt ist wohl Linksverteidiger Ferreira. Zu Saisonbeginn durfte er vereinzelt ran, doch seit Ende August drückte der Portugiese stets die Ersatzbank, ohne auch nur eine weitere Einsatzminute zu bekommen. Während Heiko Vogel sowohl Ferreira als auch Thomas Schrammel im wahrsten Sinne des Wortes links liegen ließ, darf Schrammel inzwischen wieder regelmäßig mitkicken - während er scheinbar nicht zum Fußball passte, den Vogel vorhatte, kommt er im Mählich-Riegel gut zur Geltung. Aber Ferreira? Man darf gespannt sein, ob es auch für ihn noch ein Happy End gibt. Die Wintervorbereitung ist wohl seine letzte Chance, das Ruder noch herumzureißen.

RAPHAEL OBERMAIR: Auch der dritte Verlierer ist ein Neuzugang und dies steht wohl sinnbildlich für die Probleme des SK Sturm über weite Strecken des Herbsts. Im Sommer erlaubten sich die Steirer zu viele frische Kräfte, die nicht wie erhofft performten und auch jenen regelmäßig eingesetzten Akteuren, die selbst mit ihrer Form zu kämpfen hatten, nicht wirklich den Konkurrenzkampf ansagen konnten. Obermair, den Ex-Coach Vogel aus gemeinsamen Zeiten bei den Bayern Amateuren kannte, absolvierte seine vier Liga-Einsätze in den ersten acht Runden, auch international durfte er vereinzelt ran. Dabei blieb der Deutsche eher blass. Danach bremste ihn eine Sprunggelenksverletzung. Aber sowohl davor als auch danach konnte er nicht wirklich aufzeigen. Gerade von Legionären darf und muss man mehr positiven Input erwarten.

TSV HARTBERG:

DANIEL GEISSLER: Nachdem der 24-Jährige in der Vorsaison beim Kapfenberger SV aufzeigen konnte, hätte dies die Saison werden sollen, in der Geissler auch in der Bundesliga erstmals seine Spuren hinterlässt. Bisher klappt dies gar nicht. Dem Mittelfeldspieler, der im Nachwuchs jahrelang bei Heerenveen und später bei der zweiten Mannschaft des FC Schalke kickte, war nicht eine einzige Einsatz-Minute vergönnt, nur drei Mal durfte er wenigstens auf der Ersatzbank Platz nehmen. Keine Frage: Da hatte er sich vor der Saison mehr erhofft.

JÜRGEN HEIL: Man kann nicht behaupten, dass Jürgen Heil keinen Anteil am Durchmarsch des TSV Hartberg von der Regionalliga in die Bundesliga hatte. Seit 2015 kickt er für die Oststeirer, in der Aufstiegssaison war er noch in 29 Partien im Einsatz. Da ist es natürlich enttäuschend, dass sich der Bundesliga-Traum für ihn bis jetzt noch nicht wie erhofft erfüllte. Gerade einmal zwei Einsatzminuten - verteilt auf zwei Kurzeinsätze - waren ihm im Herbst vergönnt, in der Mehrheit der Spiele hieß es auf der Ersatzbank Platz zu nehmen. Seine Konkurrenz im Offensivbereich funktioniert und Trainer Markus Schopp setzt gerne auf seinen Stamm, da bleibt wenig Einsatzeit übrig.

TOBIAS KAINZ: Verlierer ist vielleicht ein wenig hart, weil Kainz gerade im Vergleich zu Geissler und Heil auf vertretbare Einsatzzeit kam. Aber man darf davon ausgehen, dass sich der frühere Sturm-Kicker den Herbst anders vorgestellt hat. Schließlich darf man nicht vergessen, dass er als Rechtsverteidiger Nummer eins in die Saison gestartet ist, in den ersten beiden Runden auch durchspielte, ehe ihm Austria-Leihgabe Michael Blauensteiner den Rang abgelaufen und seinen Stammplatz auch nicht mehr hergegeben hat. Für Kainz blieben danach kaum mehr Einsätze von Beginn an, bis er im Herbst-Finish zu seinen Wurzeln im zentralen Mittelfeld zurückkehrte und dort die eine oder andere Chance bekam.

SK RAPID WIEN:

DENI ALAR: Das ewige Mysterium! Seit Deni Alar wieder das Trikot der Grün-Weißen trägt, schließt er unweigerlich an jene erfolglose Zeit an, die das Ende seiner ersten Ära in Wien-Hütteldorf bedeutete. Der zweitbeste Torschütze der Vorsaison in Diensten von Sturm Graz funktioniert bei den Wienern einfach (noch) nicht. Zwar bekommt der 28-Jährige immer wieder seine Chancen, hält bei 16 Liga- und 26-Pflichtspieleinsätzen in dieser Saison, meist fehlt jedoch die Einbindung ins Spiel und die Torgefahr. Drei Saisontreffer in der Bundesliga sind für die bereits bewiesenen Qualitäten des Stürmers eindeutig zu wenig. Die sportliche Führung verzweifelt ein wenig an ihm. Trotz Hilfe-Angeboten hat man bisher noch keine Lösung gefunden, wie Alar bei Rapid besser werden kann. Alar war den Hütteldorfern aber immerhin einen Vierjahresvertrag bis 2022 wert.

JEREMY GUILLEMENOT: Jeremy wer? Es war einer der großen Wow-Momente im Sommer. Rapid holt einen Stürmer vom FC Barcelona, auch wenn dieser nur für die zweite Mannschaft aktiv war. Sportchef Fredy Bickel hatte den 20-jährigen Schweizer zudem schon längere Zeit auf dem Radar, doch bei Rapid findet dieser seit Sommer nicht statt. In der Bundesliga war er überhaupt nur insgesamt 72 Minuten im Einatz, drei Mal bekam er eine Chance. Viel zu wenig, vor allem weil er oft nicht einmal im Kader stand. Dabei steckte man große Hoffnungen in ihn, doch Guillemenot verlor bei den Profis komplett den Faden und brachte auch im Training kaum etwas zusammen. Dass er es kann, bewies er bisher nur bei Rapid II. Gegen Admira II markierte er einen Triple-Pack und spielte die Gegner schwindelig. Wenn er sich bei den Profis nicht bald erfängt, könnte das Kapitel schnell wieder zu Ende sein.

PHILIPP MALICSEK: Zwei Jahre ist der erst 21-jährige Mittelfeldspieler schon bei Rapid, und mit ihm ist ein großes Talent verloren gegangen. Man könnte fast schon behaupten, Malicsek hätte mit seinem Wechsel zu Rapid eine große Karriere weggeworfen. Denn eine Chance bekam der langjährige ÖFB-Nachwuchsteamspieler nur selten. In den zwei Jahren reichte es zu lediglich 16, meist kurzen Einsätzen, und zwei Toren. In der aktuellen Spielzeit spielte er einmal durch (ein Teilerfolg!), kam aber sonst nur auf zwei weitere Kurzeinsätze. Zu wenig für einen Youngster mit solch einem Potenzial. Auch mehrere Trainerwechsel konnte er nicht für sich nützen. Noch bedenklicher: Sein 19-jähriger Bruder und Admira-Profi Lukas Malicsek ist auf einem guten Weg, ihn in der Entwicklung hinter sich zu lassen.

SV MATTERSBURG:

MICHAEL PERLAK: Klaus Schmidt scheint kein großer Fan des offensiven Mittelfeldmanns zu sein. Seitdem der Steirer das Kommando beim SVM übernommen hat, brachte es der 32-Jährige nur mehr auf drei Einsätze mit lediglich 67 Minuten. Er war zwischenzeitlich auch gar nicht mehr im Kader und dürfte wohl im Sommer keinen neuen Vertrag erhalten.

PHILIPP PROSENIK: Nachdem der Stürmer im Sommer die SV Ried verließ, dauerte es bis Mitte September, ehe er mit dem SVM einen neuen Arbeitgeber fand. Wirklich durchsetzen konnte er sich bisher aber nicht. Der 25-jährige muss sich mit der Jokerrolle für die letzten Minuten abfinden. Bisher konnte er noch keinen einzigen Scorerpunkt sammeln.

PATRICK BÜRGER: Der zweite Angreifer am Abstellgleis. War der gebürtige Oberwarter vor ein paar Jahren aufgrund seiner Tore noch eine Art Lebensversicherung der Burgenländer, reichte es in der laufenden Saison nur noch zu lediglich 96 Einsatzminuten. Zwar fiel der 31-Jährige wegen einer Ellbogenverletzung knapp zwei Monate aus, davor und danach war er aber kaum ein Thema.

FC WACKER INNSBRUCK:

PATRIK ELER: Mit großen Erwartungen wurde der Slowene, Torschützenkönig und Spieler der Saison in der Ersten Liga 2016/17, nach Innsbruck zurückgeholt. Beim AS Nancy in der zweiten französischen Liga konnte sich Eler nie durchsetzen, das war aber keine Warnung. Ein Muskelfaserriss zu Saisonbeginn sorgte dafür, dass der 27-Jährige erst fünfmal von Beginn weg ran durfte, auf seinen ersten Treffer wartet der Rückkehrer überhaupt noch.

FLORIAN RIEDER: Der Aufstieg in die Bundesliga bedeutete den Abstieg des zentralen Mittelfeldspielers. Immerhin 16 Startelf-Einsätzen in der vergangenen Saison eine Etage tiefer ist bislang nicht viel gegenüberzustellen. Sechs Einsatzminuten in der Bundesliga, dazu ein Tor im Cup, das war es. Mit 22 Jahren hat Rieder noch Zeit, sich zu entwickeln, aber dass er gegenwärtig so gar nicht gebraucht wird, ist keine gute Momentaufnahme.

STEFAN PERIC: Aus der Salzburger Schmiede stammend kam der 21-Jährige vom VfB Stuttgart II. Karl Daxbacher dürfte ihn jedoch nicht als bundesligareif einstufen. Trotz der Schwierigkeiten in der Innsbrucker Hintermannschaft durfte der Innenverteidiger noch keine Minute absolvieren, seine Cup-Auftritte waren ebenfalls von überschaubarem Erfolg gekrönt. Vier Spiele bei Wacker II sorgen dafür, dass "Bankerlwärmer" nicht vollinhaltlich zutrifft, aber erwartet wurde sicher mehr.

Die besten Bilder von den Weihnachtsfeiern der Bundesliga-Klubs:

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SCR ALTACH:

ANDREAS LUKSE: Bis zur 6. Runde hütete der Wiener den Kasten der Altacher. In dieser Phase holten die Rheindörfer nur zwei Punkte und kassierten zwölf Gegentore. Danach musste der 31-Jährige, der vor knapp zwei Jahren sein Debüt im ÖFB-Team feierte, für Martin Kobras Platz machen. Lukse kam nur mehr am 9. Spieltag (4:2 gegen Admira) zum Einsatz. Seither ist er Ersatzmann.

LOUIS NGWAT-MAHOP: Coach Werner Grabherr scheint auf die Dienste des 31-jährige Kameruners nicht viel Wert zu legen. Trotz zahlreicher Verletzter wurde der Mittelfeldspieler kaum mehr berücksichtigt. Der ehemalige Leistungsträger hatte bisher nur sieben Einsätze, sechs davon gingen verloren.

MARCO MEILINGER: Und auch der Stern von Marco Meilinger scheint langsam zu sinken. Der 27-Jährige kam lediglich auf 193 Einsatzminuten. In den ersten zwei Runden noch in der Starformation, gab es danach nur mehr drei Kurzeinsätze von der Ersatzbank aus. Er hatte keine Torbeteiligung. Dafür bastelt Ried scheinbar an seiner Rückkehr.

ADMIRA:

SINAN BAKIS: Der Stürmer steht hier stellvertretend für einige Neuzugänge der Admira, die Legionärsplätze besetzen, den Verein sportlich in diesem Herbst aber keinen Deut weitergebracht haben. Der Türke war in jeder Partie im Einsatz, hat 1.120 Minuten lang auf dem Platz gewerkt, um mickrige zwei Tore und keinen einzigen Assist anzuschreiben. Das ist einfach zu wenig.

MARCO HAUSJELL: Im vergangenen Frühjahr war der Mittelfeldspieler noch Stammgast auf den Rasen der Bundesliga-Stadien. Im Herbst musste man sich schon vergewissern, ob der 19-Jährige überhaupt noch Spieler der Admira ist. Tatsächlich hieß sein Alltag Mauerwerk, Team Wiener Linien, Ebreichsdorf und Stadlau. Hausjell spielt bei den Amateuren, stand bei den Profis kein einziges Mal im Spieltagskader!

SASA KALAJDZIC: Man muss nicht immer selbst schuld sein, wenn man am Ende als Verlierer dasteht. Kalajdzic klebte in diesem Herbst das Pech an den Schuhen. Den Saisonstart hat er wegen eines Mittelfußbruchs verpasst, kaum zurückgekämpft, riss das Syndesmoseband. Ganz bitter für eines der größten Stürmer-Talente des Landes.

Textquelle: © LAOLA1.at

Herbst-Saison 2018: Die Gewinner der zwölf Bundesligisten

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