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Sturms Diakite schießt die Austria tiefer in die Krise

Die Veilchen hadern mit dem VAR, sind aber auch spielerisch zu ideenlos, um die Grazer zu fordern. Sturm nimmt die drei Punkte aus Wien ungefährdet mit.

Sturms Diakite schießt die Austria tiefer in die Krise Foto: © GEPA

in der achten Runde der ADMIRAL Bundesliga verliert der FK Austria Wien mit 0:2 gegen den SK Sturm Graz.

In einem hektischen, von langen Bällen geprägten Spiel hat Sturm die erste Großchance. Stankovic hebt den Ball hinter die Austria-Abwehr in den Lauf von Seidl, Sahin-Radlinger bleibt aber lange stehen und kann parieren (5.).

Auf der anderen Seite verfehlt Eggestein aus aussichtsreicher Position die lange Ecke nur knapp (8.), wenig später platziert Handl seinen Kopfball nach einer Eggestein-Ecke zu zentral (13.).

Diakite trifft vor der Pause erstmals

Austria-Youngster Saljic kann den Ball zwar als erster Spieler im Tor unterbringen, war aber vor seinem Kopfball deutlich im Abseits. Der Treffer zählt folglich nicht (16.).

Sturm kommt in der Folge immer mehr auf, Diakite (32.), Stankovic (34.) und erneut Diakite (37.) bringen den Ball aber nicht im Gehäuse unter.

Das gelingt erst unmittelbar vor der Pause: Saljic verliert den Ball in der Nähe der Eckfahne an Weinhandl, der das Leder sofort auf die zweite Stange hebt. Dort ist Diakite völlig frei und kann problemlos einköpfen, mit der letzten Aktion vor der Pause geht Sturm in Führung.

VAR-Glück für Sturm: Von der Schwalbe zum Elfer

Im zweiten Durchgang bleibt Sturm die bessere Mannschaft. Als Diakite in Minute 52 an Ranftl vorbei in den Strafraum ziehen will, kommt der Sturm-Akteur zu Fall.

Zunächst zeigt Schiedsrichter Walter Altmann Diakite Gelb für eine Schwalbe, wird dann aber vom VAR zum Bildschirm gerufen. Nach dem Studium der Videobilder revidiert er seine Entscheidung und gibt den Strafstoß für Sturm.

Diakite tritt selbst an, verwertet souverän und schnürt vom Punkt den Doppelpack (55.).

Weiterer Elfer-Aufreger

Die Austria macht zwar spielerische Fortschritte, tut sich aber weiter schwer, zu Chancen zu kommen.

Erst in der 69. Minute wird der eingewechselte Hettwer wieder gefährlich, hebt den Ball aber knapp über das Tor. Für die Grazer kommt Seidl kurz darauf zu einer Doppelchance, Sahin-Radlinger kann aber zwei Mal parieren (71.).

In Minute 77 dann der Aufreger für die Veilchen: Eggestein legt für Ranftl quer, der jedoch einen kräftigen Rempler in den Rücken bekommt und deshalb das Tor verfehlt. Die Wiener fordern vehement einen Strafstoß, werden aber von Schiedsrichter und VAR abgewiesen.

Fünfte Niederlage für die Austria

Bis zum Schlusspfiff gelingt den Veilchen kein Treffer mehr, es bleibt beim 0:2 und drei Punkten für Sturm.

Die Grazer stehen mit 14 Zählern auf Platz vier, vier Zähler hinter dem Spitzenreiter. Für die Austria bleibt nach der fünften Saison-Niederlage mit sieben Zählern nur Rang zehn.

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