Gewalt in Frankreich nach Afrika-Cup: Eine Tote

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es wegen des Halbfinal-Einzugs Algeriens beim Afrika-Cup 2019 zu zahlreichen Ausschreitungen in mehreren französischen Städten.

Das Chaos auf den Straßen hat auch eine Tote gefordert. In Montpellier soll ein algerischer Fan die Kontrolle über sein Auto verloren und eine Familie überfahren haben. Eine 42-jährige Frau soll ums Leben gekommen sein, zwei Kinder wurden verletzt, wie der TV-Sender Franceinfo berichtet.

Der 21-jährige Fahrer sei von der Polizei festgenommen worden. Das Fahrzeug krachte auf einem Gehweg in die Gruppe.

Polizei setzte Tränengas ein

In der Hauptstadt Paris hätten dutzende Feiernde mehrere Motorradgeschäfte nahe der Champs-Elysees angegriffen und zwei davon geplündert, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP. Die Fans hätten Motorräder und Zubehör entwendet, bevor die Polizei eingreifen konnte.

Tausende Menschen hatten sich demnach am Donnerstagabend in der Innenstadt versammelt, um den 4:3-Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste zu feiern. Im Laufe der Nacht sei es dann zu den Gewaltausbrüchen gekommen. Kurz vor ein Uhr morgens habe die Polizei Tränengas eingesetzt, um die Menge unter Kontrolle zu bringen.

Auch in Marseille, wo sich Tausende Algerien-Fans im Alten Hafen zum Feiern versammelt hatten, setzte die Polizei Tränengas ein. Landesweit habe es rund 30 Festnahmen gegeben, berichtete Franceinfo.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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