Lafnitz: Feldhofer baut auf Sturm-Talent Fadinger

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Geht es um die Men2Watch für die kommende Saison in der HPYBET 2. Liga, antwortet Ferdinand Feldhofer wie aus der Pistole geschossen mit "Lukas Fadinger".

"Wir haben ihn von Sturm Graz ausgeliehen, und ich glaube, er wird sich richtig gut präsentieren in diesem halben Jahr", prophezeit der Trainer des SV Lafnitz, "er hat in der Vorbereitung hervorragend gearbeitet."

Der Mittelfeldspieler ist 18 Jahre alt, durchlief die komplette Sturm-Jugend und kam im Frühjahr 2018 unter Heiko Vogel zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga, in der er sich in der vergangenen Spielzeit nicht präsentieren durfte.

Nun soll er sich über Lafnitz für seinen Stammverein aufdrängen. Feldhofer schwärmt jedenfalls: Er bringt viel Charakter mit, Siegeswille, Einsatz und hat ein unglaubliches Talent."

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Fadinger ist eines von insgesamt zehn neuen Gesichtern bei den Oststeirern. Feldhofer streicht die gute Mischung unter seinen Neuzugängen hervor:

"Wir haben gestandene Spieler geholt wie David Otter, der in Lustenau Leistungsträger war, oder Milos Jovicic von Wiener Neustadt und Daniel Rosenbichler vom KSV. Wir haben aber auch junge Talente wie eben Fadinger oder eigene Junge aus der zweiten Mannschaft, die sich in der Vorbereitung aufgedrängt haben. Wir sind ganz gut gewappnet."

Nur mit Amateuren geht es nicht

Diese Transferzeit war auch eine Reaktion auf das eher holprige Frühjahr des SV Lafnitz. Nach einer guten Herbst-Saison rutschte man in der Rückrunde in die hintere Region der Tabelle ab.

"Man glaubt es kaum, aber wir haben teilweise mit nur drei Trainings in der Woche agiert, weil es einfach nicht anders möglich war. Das haben wir jetzt verändert und probieren einfach konkurrenzfähiger zu sein."

Entsprechend ist auch die Maxime, mit der man vergangenen Sommer das Abenteuer 2. Liga in Angriff genommen hat, längst Geschichte. Damals wollte man ausschließlich auf Amateur-Spieler setzen.

Inzwischen meint Feldhofer: "Nur mit Amateuren geht es nicht. Natürlich haben wir auch Studenten und Spieler, die auch vormittags arbeiten können. Aber die Liga hat sich schon eher in eine Profiliga verwandelt."

Eine Erkenntnis, die auch andere Vereine der 2. Liga gewonnen haben. Da nun mehr Profis im Kader stehen, kann der Coach auch öfter mit seinen Schützlingen arbeiten.

"Wir brauchen vor allem mehr Trainings. Man glaubt es kaum, aber wir haben teilweise mit nur drei Trainings in der Woche agiert, weil es einfach nicht anders möglich war. Das haben wir jetzt verändert und probieren einfach konkurrenzfähiger zu sein", erläutert Feldhofer.

Warten auf "Neuzugang" Popovic

Nicht alle bisherigen Kadermitglieder konnten diese Entwicklung mitmachen. Unter den Abgängen befinden sich auch Akteure, die Beruf und Fußball in der 2. Liga nicht mehr miteinander verbinden konnten.

"Darauf haben wir natürlich reagieren müssen. Und natürlich haben wir auch geschaut, dass wir uns bezüglich Kaderdichte und Qualität verbessern."

Auf einen "Neuzugang" heißt es noch länger zu warten. Milislav Popovic wurde bereits im Winter verpflichtet, konnte jedoch noch kein Pflichtspiel absolvieren. Der Australier hinterließ in den ersten Trainings auch einen hervorragenden Eindruck, zog sich jedoch noch in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zu und ist seither rekonvaleszent.

"Ein Kreuzbandriss dauert leider seine Zeit. Er wird Ende August oder Anfang September ins Mannschaftstraining einsteigen. Er hat im Winter wirklich gut aufgezeigt - ein Teamplayer mit unglaublicher Qualität. Wir hoffen natürlich, dass wir ihn schnellstmöglich integrieren können, müssen ihm aber auch die nötige Zeit geben."

Nur kein Abstiegskampf

Der Stürmer soll mittelfristig mithelfen, dass es in der Oststeiermark nach dem in der Premieren-Saison bezahlten Lehrgeld im zweiten Jahr in der 2. Liga eine sorgenfreie Saison wird.

Feldhofer: "Wir wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, das ist das Wichtigste. Natürlich wollen wir auch besser in die Saison starten. Wir sind in beiden Saison-Hälften schlecht gestartet und dementsprechend hintendran gewesen. Und natürlich wollen wir mehr Heimspiele gewinnen als in der letzten Saison."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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