FC Wacker Innsbruck: Das ist der neue Personalplan

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Nach dem Abstieg in die HPYBET 2. Liga kündigte der FC Wacker Innsbruck alle 14 Mitarbeiter der Geschäftsstelle, sämtliche Dienstverträge wurden einvernehmlich auf 30. September befristet.

Wie es ab 1. Oktober weitergeht, geben die Tiroler am Montag offiziell bekannt.

"Oberste Prämisse beim Personalplan war, so viele 'Köpfe' und damit so viel 'Know-how' wie möglich beim Verein zu halten", heißt es in einer Aussendung.

In Zukunft gibt es nur noch zwei Vollzeitkräfte, die restlichen Mitarbeiter arbeiten Teilzeit. Insgesamt werden 100 Personal-Wochenstunden abgebaut und dadurch große Einsparungen vorgenommen:

"Von den Kürzungen betroffen sind sämtliche Bereiche: Sport, Organisation, Recht & Finanzen und Marketing. Ein Großteil der Stundenreduktionen betreffen das aktuelle Vereinsmanagement."

Stocker: "Gehen finanziell nicht mehr ins Risiko"

Präsident Gerhard Stocker meint zum neuen Personalplan: "Wir haben immer gesagt, dass wir uns nach den aktuellen Gegebenheiten richten und finanziell nicht mehr ins Risiko gehen. Durch den verpassten Klassenerhalt mussten wir auch in der Geschäftsstelle Veränderungen vornehmen. Durch den neuen Personalplan wird das laufende Budget erheblich entlastet. Darüber hinaus verlieren wir wenig Know-how und können auf die Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate entsprechend reagieren."

Im Hinblick auf die nahe Zukunft sagt das Vereins-Oberhaupt: "Fakt ist, dass sich bis Ende des Jahres auf der Einnahmenseite noch etwas bewegen sollte. Abhängig von den finanziellen Möglichkeiten zu Jahresbeginn 2020 werden wir weitere entsprechende Maßnahmen ergreifen."

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