Die Brennpunkte am Super-Montag der 2. Liga

 

Mehr 2. Liga an einem Tag geht nicht!

Der Ostermontag legt dem geneigten Fußballfan satte zehn Stunden #LigaZwa ins Nest. Von 10:30 bis 18:30 Uhr steht die komplette 21. Runde an, die bei LAOLA1 vollständig im LIVE-Stream und zum größten Teil auch auf dem linearen TV-Sender von LAOLA1 gesehen werden kann (im Kabel-Netz bei Magenta, A1 TV, LIWEST, kabelplus, Salzburg AG und simpliTV).

Gleichzeitig markiert der Montag die nächste Etappe im "Super-April", der mit insgesamt sieben Runden viele offene Fragen der 2. Liga beantworten könnte. Im Anschluss stehen nur mehr fünf Runden an, schon jetzt können Grundsteine gelegt - oder sehr viel verspielt werden.

Anlässlich des Großkampftages hat LAOLA1 die Brennpunkte aller Duelle und Klubs für die kommenden Aufgaben gesammelt:

FC Liefering - FAC Wien

ab 10:15 Uhr im LIVE-Stream und auf dem linearen TV-Sender von LAOLA1

Heimmacht gegen Auswärtsseuche: Der FC Liefering konnte aus seinen neun Heimspielen sechs Siege mitnehmen, nur zweimal mussten die Salzburger Niederlagen beziehen. Das bringt in der Heimtabelle Rang drei ein. Im Gegensatz dazu ist der FAC außerhalb von Wien-Floridsdorf ein Schatten seiner selbst: In neun Auswärtsspielen gab es nur einen Sieg - insgesamt stehen fünf Punkte in der Fremde zu Buche. Das ist der schlechteste Wert aller Zweitligisten.

Darum geht es im April

Angriff auf den SV Lafnitz: Der FC Liefering startet im April den Anlauf auf den ersten Titel in der zweithöchsten Leistungsstufe, auch wenn die "Jungbullen" nicht zum Aufstieg berechtigt sind. Die Salzburger starteten stark in die Saison, hatten die Tabellenführung zwischen Runde 1 und 11 fast durchgehend inne, seit dem 12. Spieltag ist aber Lafnitz voran, der Vorsprung beträgt aber nur mehr zwei Punkte. Zuletzt marschierten die Klubs fast im Gleichschritt, am 10.4. wartet das direkte Duell.

Rückfall in alte Muster: Nach einem respektablen FAC-Herbst ging mit dem Abgang von Miron Muslic Richtung Ried der Erfolg flöten, auch wenn er nicht mit dem Ex-Trainer mitzog. Einer Unserie von fünf Niederlagen in Folge (12.-16. Runde) sind nun wieder Lichtblicke gefolgt, aber einmal mehr heißt die Floridsdorfer Mission "Nichtabstieg". Ein Punkt beträgt der Polster auf die "rote Zone".

Kapfenberger SV - FC Juniors OÖ

ab 10:30 Uhr im LIVE-Stream

5:0 nach vier sieglosen Spielen: Vor dem Duell der sechsten Runde zwischen diesen beiden Vereinen sprach die Bilanz in Liga Zwei eine deutliche Sprache für die Juniors Oberösterreich. Aus vier Spielen gegen die "Falken" gab es zwei Siege und zwei Unentschieden. Die Steirer schlugen Ende Oktober 2020 aber mit einem 5:0-Sieg eindrucksvoll zurück. Marvin Hernau erzielte zwei Tore für die Kapfenberger, welche die Bilanz gegen die Oberösterreicher in der 2. Liga nun komplett ausgleichen können.

Darum geht es im April

Falken im Höhenflug: Zu Beginn der Saison sah es eher so aus, als sei das Sorgenkind der Liga weiterhin ein solches, seit der elften Runde wurden von 30 möglichen Punkten aber immerhin 20 geholt. Die Abstiegszone ist zwar immer noch nur eine Schwächephase entfernt, aber für den KSV schaut dieses Jahr womöglich ein sicherer bis guter Mittelfeld-Platz heraus.

Kontinuierliche Achterbahn: Bei den Juniors wechselten sich Sieg und Niederlage recht verlässlich ab, zuletzt reichte es gegen Horn aber nur zur einem Punkt. Die Oberösterreicher haben zwar ein Nachtragsspiel gegen Liefering in der Hinterhand, stehen aber direkt vor einem Abstiegsplatz, den Horn punktegleich einnimmt. Im Mai warten nur mehr Spitzenteams auf die Juniors, der April wird entscheidend.

SK Rapid II - SK Vorwärts Steyr

ab 12:30 Uhr im LIVE-Stream und im TV-Sender von LAOLA1

Jausengegner für die "Großen": Das erste Saisonduell mit Rapid II endete 1:1, insgesamt lässt sich aber festhalten: In seiner langen Geschichte ist Vorwärts Steyr nie gern nach Hütteldorf gefahren. Gegen die Kampfmannschaft steht seit 1949 eine unterwältigende Gesamtbilanz von 5 Siegen (derer nur zwei in Wien), 5 Remis und 26 Niederlagen bei 37:79 Toren. In den jüngsten 14 Bundesliga-Duellen gab es für die Steyrer gar nur einen Punkt(!). Für diesen historischen Fakt muss aber erwähnt sein, dass das letzte Duell aus dem Jahr 1999 datiert.

Darum geht es im April

Form von 2021 aufrecht erhalten: Die Jung-Rapidler wurden durch eine Sonderregelung zum Bestandteil der 2. Liga und taten sich im Herbst sportlich schwer. Seit dem Jahreswechsel schwimmen die Hütteldorfer mit fünf Siegen aus sieben Spielen auf der Erfolgswelle. Die Elf von Steffen Hofmann ist nach dem Sieg in Lafnitz erstmals seit der 4. Runde nicht in den Abstiegsrängen zu finden. Neben Lafnitz mussten unter anderem auch Austria Klagenfurt und Liefering Pleiten gegen Rapid II einstecken.

Rückwärts Steyr: Im Jahr 2021 steht bis dato noch kein Sieg und nur zwei Punkte zu Buche. Weil der Herbst nicht katastrophal war, besteht der Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen. Schon im April braucht es aber dringend Siege, um den Klassenerhalt aus sportlicher Kraft zu schaffen.

SK Austria Klagenfurt - SV Lafnitz

ab 14:30 Uhr im LIVE-Stream

Die letzte Klagenfurter Meister-Chance?: Mit derzeit sechs Punkten Abstand muss für die Kärntner fast schon ein Sieg her, bei einer Niederlage wird der Abstand doch recht groß. Die Klagenfurter können sich übrigens für Runde 6 revanchieren, als Lafnitz mit einem 2:1-Heimsieg die einzige Tabellenführung der Violetten schnell wieder beendete. Daheim ist Klagenfurt gegen Lafnitz indes noch ungeschlagen.

Darum geht es im April

Direkte Aufstiegs-Chance wahren: Die Klagenfurter sind als bestplatzierter Aufstiegs-Aspirant zwar in der "Pole Position" um den Bundesliga-Kampf, für einen Direktaufstieg muss aber ein Platz unter den besten zwei Klubs der Tabelle her. Vier Punkte trennen die Kärntner von diesem Ziel. Der bestplatzierte Klub, der den Aufstieg anstrebt, müsste sonst in eine Relegation gegen den Letzten der Bundesliga.

Überraschungstitel in Griffweite: Vor der Saison hat niemand mit dem "Dorfklub" Lafnitz gerechnet, die Oststeirer haben 19 mögliche Punkte liegengelassen, davon allerdings elf im Frühjahr. Der Vorsprung an der Spitze lässt für das letzte Saisondrittel alle Chancen auf den Titel offen, aufsteigen wollen die Lafnitzer - geographische Nachbarn Hartbergs - aber nicht.

SC Austria Lustenau - Young Violets Austria Wien

ab 14:30 Uhr im LIVE-Stream und im TV-Sender von LAOLA1

Unform gegen Form: Geht es nach den letzten Wochen, steht der Sieger fest - und kommt aus Wien. Die Young Violets haben aus den letzten fünf Auswärtsspielen elf Punkte geholt, so viel wie kein anderes Team. Im Gegensatz dazu gab es für Lustenau auf dem heimischen Geläuf nur zwei Siege bei drei Niederlagen. Die Ausbeute von 6 Zählern weist die Vorarlberger in der Heimform-Tabelle nur auf Rang 12 aus.

Darum geht es im April

Tabellenplatz darf nicht täuschen: Die Tabelle spuckt Austria Lustenau zwar als Zehnter aus, zwischen dem Abstiegsrängen liegen noch drei andere Teams, doch jede Sicherheit wäre maximal trügerisch. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur mehr einen Punkt. Die Vorarlberger liegen mit 22 Zählern punktgleich mit dem FAC und nur einen vor dem Konvolut bestehend aus Rapid II, Juniors OÖ und Horn. Die Oberösterreicher haben sogar noch ein Spiel in der Hinterhand.

Herbst vergessen, Klasse halten: Nur ein Sieg im Herbst 2020 machte die Rolle als Abstiegskandidat für die Jungveilchen klar, im Frühjahr haben sie sich jedoch - wie der liebste Stadtrivale - etwas erfangen. Durch drei Siege ist der Anschluss ans Mittelfeld schon jetzt in Griffweite. Im Mai warten einige direkte Duelle, für die schon jetzt vorgebaut werden kann.

SV Horn - FC Dornbirn

ab 14:30 Uhr im LIVE-Stream

Rauschender Abwärtstrend: Horn und Dornbirn befinden sich zuletzt im freien Fall und haben kombiniert aus den letzten zehn Spielen nur zwei Punkte geholt. Der Sieger hat noch eine Rest-Chance, die Saion abgesichert im Mittelfeld zu beenden. Es könnte aber für beide Teams noch ungemütlich werden.

Darum geht es im April

Plötzlich wieder drin: Der SV Horn wirkte wie ein gesicherter Mittelständler, ein Fehlstart ins Jahr 2021 hat die Waldviertler aber zurück in den Abstiegskampf gespült. Das Restprogramm lässt noch genügend Raum für eine Trendwende, die aber bald initiiert werden sollte - die Niederösterreicher belegen schon einen Abstiegsplatz, mit Dornbirn und Steyr warten jetzt zwei Krisen-Klubs.

Den Absturz abwenden: Zwischenzeitlich war der FC Dornbirn ein Überraschungsteam, dass es in der engen 2. Liga schnell in die andere Richtung gehen kann, haben die letzten Wochen gezeigt. Nach fünf Niederlagen ist es "nur" mehr der neunte Tabellenrang und ein wenig beruhigender Vorsprung von zwei Punkten auf die Abstiegsränge. Im April warten harte Brocken, im Mai gibt es Spiele gegen jetzige Abstiegskandidaten - geraten die Vorarlberger noch in den Strudel?

FC Blau-Weiß Linz - FC Wacker Innsbruck

ab 16:30 Uhr im LIVE-Stream und im TV-Sender von LAOLA1

Eine Schmach auszumerzen: Das erste Saison-Duell am 23. Oktober wurde zur herben Niederlage für Wacker Innsbruck. Im Tivoli-Stadion mussten sich die Tiroler nach einer frühen Gelb-Roten Karte gegen Felix Köchl 0:4 geschlagen geben. Fabian Schubert, mittlerweile BWL-Kapitän, erzielte einen Dreierpack. Insgesamt gehört Wacker aber nicht zu den Lieblingsgegnern, aus 12 Spielen stehen nur drei Siege seit 2015.

Darum geht es im April

Best of the Nichtaufstiegs-Rest?: Der Aufstieg kommt nach eigenem Ermessen für die Stahlstädter noch zu früh, soll nur mittelfristiges Ziel sein. Dass schon jetzt das sportliche Zeug vorhanden wäre, soll das Saison-Finish untermauern. Vier Punkte - bei einem Spiel weniger - fehlen auf Lafnitz, da ist auch noch der Titel drin. Mit einem guten April gegen überschaubare Gegner würden die Linzer den Grundstein dafür legen. Es gibt noch direkte Duelle gegen Lafnitz und Liefering.

Klagenfurt noch abfangen: Die Ausgangssituation für Wacker Innsbruck ist zwar eine Spur schlechter, dafür haben die Tiroler Aufstiegs-Ambitionen, die mit zwei Zählern Rückstand auf Klagenfurt auch realistisch sind. Wie für die Kärntner muss das Ziel auch für Wacker sein, unter die ersten zwei Klubs zu kommen, um direkt aufzusteigen - an Klagenfurt muss man auf jeden Fall vorbei. Am 23.4. gibt es das direkte Duell.

SKU Amstetten - GAK

ab 18:30 Uhr im LIVE-Stream und im TV-Sender von LAOLA1

Das "Standfest-Derby": Als Spieler ist Joachim Standfest eine GAK-Legende. 263 Spiele absolvierte der ehemalige Verteidiger zwischen 1998 und 2007 für die "roten Teufel", fast doppelt so viele wie für jeden anderen Klub. Einmal wurde der langjährige Kapitän Meister (2003/04), dreimal Cup-Sieger (1999/2000, 2001/02, 2003/04) mit dem GAK. Jetzt steht er dem Klub zum zweiten Mal an der Amstetten-Seitenlinie gegenüber und hat dabei auch wieder etwas gutzumachen: Der erste Auftritt am 23. Oktober ging auswärts 1:2 verloren.

Darum geht es im April

Schwach beginnen, stark aufhören: Vor der 1:3-Niederlage gegen Wacker Innsbruck war Amstetten unaufhaltsam. Zwischen Runde 12 und 18 ging nur ein Spiel gegen Rapid II verloren, alle anderen, konnten die Niederöstrerreicher gewinnen. So konnte sich der SKU, der zweitweise selbst im Abstiegskampf steckte, ins gesicherte Mittelfeld schieben. Das Restprogramm bietet noch Spitzenspiele, aber auch viele bewältigbare Aufgaben.

Dem Mittelmaß entfliehen: Der GAK ist nicht konstant genug unterwegs, um ganz oben mitzureden, hat weder besonders gute noch schlechte Serien vorzuweisen. Im Restprogramm wechseln sich schwere Aufgaben mit leichteren Kalibern regelmäßig ab, ein Mittelfeld-Platz wäre die logische Schlussfolgerung - oder geht mit einer Leistungs-Explosion noch mehr?

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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